Stepanka Pucalkova

Die in Berlin geborene tschechische Mezzosopranistin studierte Gesang zunächst an der Hochschule Jan Neruda in Prag, danach an der Universität Mozarteum in Salzburg.

2012 schloss sie ihr Studium ab und wurde von der Stiftung Mozarteum mit der Lilli Lehmann-Medaille ausgezeichnet. 2016 gewann sie den zweiten Preis in der Kategorie „Beste weibliche Stimme“ beim „Concours international de Belcanto Vincenzo Bellini“ in Marseille. Dazwischen liegen Engagements wie Sesto in Mozarts La clemenza di Tito in Salzburg und in Florenz oder Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava.

An der Prager Staatsoper war sie u. a. bereits als Page der Herodias in Salome von Richard Strauss , als 3. Dame in der Zauberflöte, als Stéphano in Gounods Roméo et Juliette, als Suzuki in Puccinis Madama Butterfly sowie als Charlotte in Massenets Werther zu erleben. Für ihre Interpretation der Charlotte wurde sie mit dem Preis des Nationaltheaters für Nachwuchskünstler ausgezeichnet und war auch für den tschechischen „Musiktheaterpreis Thalia“ nominiert.

Bei den 50. Osterfestspielen 2017 in Salzburg sang sie unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann die Partie der Siegrune in Die Walküre. Als Koproduktion mit dem Beijing Music Festival war die Produktion im Herbst 2017 auch in Peking zu erleben.

Seit der Saison 2018/19 ist Stepanka Pucalkova Ensemblemitglied der Semperoper in Dresden und wurde und wird dort bereits u. a. mit folgenden Rollen betraut: Page Urbain in Les Huguenots, Sesto Pompeo in Giulio Caesare, Mercédes in Carmen, 2. Solostimme in Moses und Aron, Cherubino in Le nozze di Figaro, Muse/Nicklausse in Les contes d'Hoffmann, Maddalena in Rigoletto, Olga in Eugen Onegin und Hagar in der Uraufführung der Oper Die andere Frau von Thorsten Rasch.

Künftige Gastengagements führen sie unter anderem an die Elbphilharmonie in Hamburg und ins Große Festspielhaus in Salzburg.

Ihr Hausdebüt an der Volksoper Wien gibt Stepanka Pucalkova in der Titelrolle von Carmen in der Wiederaufnahme der Oper im Jänner 2020.

* Verwendung der Fotografie (© Petra Odrazilová) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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