Sangmin Lee

Der koreanische Bariton wurde 1977 in Seoul geboren. Er begann sein Gesangsstudium an der Yonsei-Universität seiner Heimatstadt und absolvierte danach ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Dresden. Schon während der Studienzeit sammelte Sangmin Lee erste Bühnenerfahrungen an der Semperoper, bevor er 2007 in das dortige Ensemble aufgenommen wurde. Im selben Jahr gewann der Künstler den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb der italienischen Oper „Competizione dell’Opera“ in Dresden.

Zu seinem Repertoire gehören etwa Conte in „Le nozze di Figaro“, Ford in „Falstaff“, Marcello in „La Bohème“ und Figaro in „Il barbiere di Siviglia“. Seit der Spielzeit 2012/13 war Sangmin Lee am Theater Dortmund u. a. als Rodrigue in „Don Carlos“, Jago in „Otello“, Renato in „Un ballo in maschera“, Kurwenal in „Tristan und Isolde“, Peter in „Hänsel und Gretel“, Giorgio Germont in „La Traviata“, Valentin in „Faust“, Mandryka in „Arabella“ und zuletzt als Eugen Onegin in Tschaikowskis gleichnamiger Oper zu erleben.

Der Künstler gastierte u. a. als Duca di Nottingham in Donizettis „Roberto Devereux“ in Warschau, Amonasro in „Aida“ am Theater Hof, Kaspar in „Der Freischütz“ am Stadttheater Bremerhaven, Scarpia in „Tosca“ am Theater Magdeburg und als Rigoletto am Staatstheater Darmstadt.

An der Volksoper Wien debütiert er als Giorgio Germont in „La Traviata“.

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