Christina Sidak

Die Mezzosopranistin wurde in eine musikbegeisterte Familie geboren. Ihre große Faszination für die Bühne mündete in ein mit Auszeichnung absolviertes Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst ihrer Heimatstadt Wien.
Ihre Lehrerinnen und Lehrer waren u. a. Regine Köbler, KS Gabriele Fontana, Reto Nickler und Christoph U. Meier und, in Meisterkursen, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Marjana Lipovšek und Helmut Deutsch.
Sie war Preisträgerin des Heinrich Strecker Gesangswettbewerbs und erhielt 2013 den Würdigungspreis der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Christina Sidak sieht sich als musikalische Geschichten-Erzählerin. Ob in intimen Liederkonzerten oder Interpretationen von Opernpartien: Ihr großer Antrieb als Sängerin – gleichwohl in intimen Liederkonzerten wie in der Interpretation von Opernpartien – ist es, immer mitzuteilen und all dem klanglich schönste und ausdrucksstärkste Form zu geben, was Menschen rührt, bewegt und beschäftigt.

Höhepunkte in Christina Sidaks bisheriger Karriere auf Opern- und Konzertbühnen sind beispielsweise ihr Engagement als Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin und ihre weiteren dortigen Auftritte als Gast. Ihrem Debüt unter der Leitung von Sir Simon Rattle als Wellgunde in Wagners Das Rheingold folgten die Partiendebüts als Hänsel in Hänsel und Gretel, Mercédès in Carmen und einige mehr.
Weitere wichtige Stationen in ihrem Werdegang waren die Rolle der Nanette in Lortzings Der Wildschütz und das Sandmännchen in Humperdincks Hänsel und Gretel an der Volksoper Wien, Orestes in Jacques Offenbachs Die schöne Helena in der Sommerarena Baden und der Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro (zuletzt mit dem Musiktheaterkollektiv Operrundum unter der Ägide der Regisseurin Anna Katharina Bernreitner)

Im Bereich der zeitgenössischen Musik widmete sich die Sängerin mehreren Uraufführungsproduktionen: 2011 war sie im Wiener Theater Nestroyhof/Hamakom in Mater dolorosa von Jörg Ulrich Krah zu sehen. 2013 sang sie das Orakel in einer Uraufführungsproduktion der Neuen Oper Wien, Paradise reloaded (Lilith) von Peter Eötvös. Die Mitwirkung in der Uraufführung von Die Geschichte von Valemon, dem Eisbärkönig von Elena Kats-Chernin im Jänner 2020 markiert gleichzeitig Christina Sidaks Debüt an der Philharmonie Luxembourg.

Ihre Konzerttätigkeit brachte die Mezzosopranistin bereits in die Münchner Philharmonie am Gasteig, ins Berliner Konzerthaus und zum Oxford Lieder Festival, in den Wiener Musikverein sowie in die Berliner Philharmonie und die Liederhalle Stuttgart.

Die Übernahme der Rolle des Robin in König Karotte führt Christina Sidak nun zurück an die Volksoper Wien.

* Verwendung der Fotografie (© Studio Koekart) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

Kommende Vorstellungen