Sofia Soloviy

Die Sopranistin wurde in Lviv, Ukraine, geboren. Bereits mit vier Jahren begann ihre musikalische Ausbildung. Das Studium in den Fächern Gesang, Klavier und Musikwissenschaft an der Musik¬akademie M. Lyssenko schloss sie mit Auszeichnung ab. Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie in Italien bei Raina Kabaivanska, William Matteuzzi und Alberto Zedda.

Sofia Soloviy hat ein außergewöhnlich breites Repertoire, das von Belcanto bis Mozart, von lyrischen Partien bis zum dramatischen Koloratursopran reicht. So sang sie etwa am Teatro La Fenice die Lisetta in Cimarosas „Il matrimonio segreto“ und am Teatro Donizetti Bergamo die Jane Seymour in Donizettis „Anna Bolena“ (eigentlich eine Mezzopartie).

Zu einer Paraderolle Sofia Soloviys wurde die Elena in Verdis „I vespri siciliani“, die sie in Reggio Emilia, Piacenza, Modena und zuletzt 2016 im Palau de les Arts Reina Sofía Valencia unter der Leitung von Roberto Abbado sang. An der Opéra Royal de Wallonie in Liège stand Sofia Soloviy als Lucrezia Contarini in Verdis „I due Foscari“ sowie als Nedda in „Pagliacci“ auf der Bühne. Am Opernhaus von Ljubljana gab sie die Titelpartie in Puccinis „Manon Lescaut“.

Im Mozartfach sang Sofia Soloviy u. a. die Fiordiligi in „Così fan tutte“ beim Festival d’Aix en Provence unter der Leitung von Christopher Rousset, die Gräfin in „Le nozze di Figaro“ in Rom und am Teatro Real Madrid sowie 2013 die Elektra in „Idomeneo“ am Stadttheater Klagenfurt. Unter Ivor Bolton sang sie 2014 die Titelpartie in Glucks „Alceste“ am Teatro Real in Madrid, ein Jahr später folgte dort die Alcina in Händels gleichnamiger Oper.

An der Volksoper Wien gibt Sofia Soloviy in der aktuellen Spielzeit ihr Hausdebüt als Amalia in der Neuproduktion „Die Räuber“.

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