Çiğdem Soyarslan

Nach ihrem Gesangsstudium im Fach Oper an der Mimar Sinan Universität studierte die türkische Sopranistin Çiğdem Soyarslan an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst.

Nach ihrem Debüt als Königin der Nacht an der Staatsoper Istanbul folgte im Mozartjahr 2006 ein Engagement ans Schauspielhaus Wien als Konstanze und Blonde („Die Entführung aus dem Serail“). Mit dieser Produktion und in beiden Rollen gastierte sie auch am Grand Théâtre de la Ville Luxembourg und am Het Toneelhuis (Antwerpen). Weitere Engagements folgten bei den Tiroler Festspielen in Erl und am Stadttheater Klagenfurt.

In der Saison 2011/12 debütierte sie an der Oper Frankfurt als Konstanze. Darüber hinaus war sie an der Opéra de Lorraine in Nancy sowie am Landestheater in Linz zu erleben. Von 2012-14 war sie Ensemblemitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien in der Wiener Kammeroper. In der Saison 2013/14 sang die Sopranistin unter anderem in Schuberts „Lazarus“ am Theater an der Wien, Mimì in „La Bohème“ in Amsterdam, Vitellia in Mozarts „La clemenza di Tito“ sowie die Titelpartie in Händels „Semiramide“. Auf dem Konzertpodium war sie unter anderem in Beethovens 9.Symphonie mit dem Bilkent Jugendorchester in Bonn (Beethoven Festspiele) und mit dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra in Istanbul und in Mahlers 4.Symphonie mit dem Sofia Philharmonic Orchestra zu hören.

In der Saison 2014/15 sang Çiğdem Soyarslan Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ in Rumänien und Strauss‘ “Vier letzte Lieder“ in Japan, beide Konzerte unter der musikalischen Leitung von Sascha Goetzel. Bei den Händel-Festspielen in Deutschland verkörperte sie die Titelrolle von Händels „Semiramide“.

2015/2016 gastierte Soyarslan als L’Ensoleillad in Massenets „Cherubin“ an der Opera National Montpellier, als Trina Sieppe in William Bolcoms „McTeague“ unter der musikalischen Leitung von Dennis Russell Davies am Landestheater Linz sowie als Konstanze in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ am Theater Aachen, weiters ist Mahlers 2.Symphonie mit dem Borusan Philharmonic Orchestra Istanbul geplant.

An der Volksoper debütierte sie 2011 als Gilda in „Rigoletto“ und trat hier auch schon in der Produktion „Tango Amor“ auf. In der aktuellen Spielzeit ist sie als Antonia in der Neuproduktion „Hoffmanns Erzählungen“ zu erleben.

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