Marko Špehar

Der Bass wurde in Kroatien geboren und studierte Gesang in Stuttgart und Helsinki.

2006 sang er den Ersten Handwerksburschen in Bergs „Wozzeck“ an der Staatsoper Hannover und debütierte als Osmin in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ in der Burgarena Reinsberg.
Er war Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart und dort u. a. als Arzt in „Pelléas et Mélisande“ sowie in der „Glagolitischen Messe“ von Leoš Janáček zu hören. In der Jungen Oper Stuttgart-Produktion „Zaïde“ sang er Osmin sowie Bär/Gallwurm in der deutschen Erstaufführung von „Die Grille“.
Danach gehörte Marko Špehar für zwei Jahre dem Ensemble des Theaters Dortmund an, wo er u. a. als Angelotti in „Tosca“, Sarastro in „Die Zauberflöte“ und Eremit in „Der Freischütz“ zu hören war. 
Ab der Spielzeit 2010/11 war Marko Špehar Ensemblemitglied an der Komischen Oper Berlin und sang dort u. a. Surin in „Pique Dame“, Fünfter Jude in „Salome“ und Sparafucile in „Rigoletto“. Im Juni 2011 war er an der Oper Köln als Masetto in „Don Giovanni“ und am Gärtnerplatztheater München als Celio in „Die Liebe zu den drei Orangen“ zu hören.
Ab der Spielzeit 2012/13 gehörte Špehar zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Sarastro in „Die Zauberflöte“, Fafner in „Das Rheingold“ und debütierte als König Philipp in „Don Carlo“ und als Fiesco in „Simon Boccanegra“.

Zukünftige Projekte beinhalten u. a. das Theater Basel und die Oper Köln sowie sein Debüt an der Hamburgischen Staatsoper.

An der Volksoper Wien gibt Marko Špehar in der laufenden Saison sein Hausdebüt als 2. Geharnischter in „Die Zauberflöte“. Er wird außerdem als Betto von Signa in der Wiederaufnahme von „Gianni Schicchi“ zu erleben sein.

* Verwendung der Fotografie (© Patricia Neligan) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien.




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