Boris Statsenko

wurde in Korkino im Ural geboren und studierte Gesang in Tscheljabinsk Chelyabinsk und am Staatlichen Konservatorium in Moskau.
1989 gewann er den Maria-Callas-Gesangswettbewerb, im Jahr darauf den Tschaikowski-Wettbewerb.
Dem folgte ein Festengagement als Solist an das Bolshoi Theater in Moskau, dessen Ensemble er bis 1995 angehörte. 
Silvio (Pagliacci), Fürst Jelezki (Pique Dame), Giorgio Germont (La Traviata), Figaro (Il barbiere di Siviglia) gehören zu den Rollen, die er sich am Bolshoi erarbeitete.
Er kehrte später als Gast an das Bolshoi zurück und präsentierte sich u. a. als Don Carlo (La forza del destino), Ruprecht (Der feurige Engel) sowie in den Titelrollen von Macbeth und Nabucco.

Nach einigen Jahren am Theater Chemnitz war Boris Statsenko von 1999 bis 2017 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein.
Scarpia (Tosca), die vier Bösewichter (Les contes d’Hoffmann), Escamillo (Carmen), Gellner (La Wally), Amfortas (Parsifal), Amonasro (Aida), Jago (Otello) Carlo Gérard (Andrea Chénier), Michele (Il tabarro), Tonio (Pagliacci) und die Titelrolle in Rigoletto sind nur einige der Partien, die er während dieser Jahre an dem Haus sang, dem er immer noch eng verbunden ist.

Zu seinem Repertoire gehören über 50 Partien des russischen, italienischen und deutschen Fachs.

Regelmäßige Gastspiele führen ihn auch weit über die Grenzen Europas hinaus, allein in Japan hat Boris Statsenko bereits über hundert Konzertauftritte absolviert.

Dem Publikum der Volksoper Wien stellt sich Boris Statsenko am 13. März 2020 als Rigoletto vor.

* Verwendung der Fotografie (© Agentur) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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