Herbert Steinböck

Der gebürtige Wiener unterrichtete nach seinem Studienabschluss in Deutsch und Geschichte zehn Jahre an Wiener Gymnasien. 1987 schloss er die Schauspielschule des Wiener Volkstheaters ab und nahm ein Engagement am Theater Baden-Baden an. In dieser Zeit entstanden zwei Soloprogramme mit Wiener Kaffeehausliteratur.

Ab 1989 spielte Herbert Steinböck u. a. am Wiener Volkstheater, im Theater in der Drachengasse und beim Theater der Jugend. 1993 entstand sein erstes Kabarettprogramm mit Gerold Rudle (Butterkipferl), dem noch fünf weitere folgten.

1996 präsentierten sie erstmals ihr Programm Frank und Stein und im Jahr darauf Sing Sing. 1998-2000 war Herbert Steinböck außerdem Püpp, der erste Bauchredner im Radio auf Ö3, in Jean Paul und Püpp.

2004 spielte er an den Wiener Kammerspielen in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals Der Urknall. Im Herbst des Jahres wurde Herbert Steinböck als Nachfolger von Michael Niavarani Conférencier des Kabarett Simpl. 2006 entstand das Soloprogramm Steinböcks Bananensplitter und 2010 sein zweites Solo Bonanza.

2008 übernahm der Künstler im Ronacher Wien die Partie des Franz Liebkind in der Musicalversion von Mel Brooks’ The Producers. 2012 war er im Stadttheater Klagenfurt in Die 39 Stufen zu erleben.

Daneben arbeitet Herbert Steinböck als Kolumnist für diverse Verlage und Zeitschriften und ist Radiosprecher, vor allem auf Ö1.

2011 feierte er eine umjubelte Premiere mit dem Erfolgsprogramm Tralala (mit Thomas Strobl).

Ebenfalls 2011 gab Herbert Steinböck sein Hausdebüt an der Volksoper Wien mit der Rolle des Senex in Die spinnen, die Römer! und war hier schon als Zweiter Ganove in Kiss me, Kate zu erleben. Es folgten Auftritte als Pelikan in Die Zirkusprinzessin und Doolittle in My Fair Lady.

In der laufenden Saison ist er, wie auch bereits in der Spielzeit 2018/19, als Schuhgeschäftsbesitzer Filosel in Ralph Benatzkys Meine Schwester und ich zu erleben.

www.herbertsteinboeck.com

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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