Margarita Vilsone

Die lettische Sopranistin studierte an der Hochschule für Künste in Bremen sowie an der Hochschule für Musik in Nürnberg. In Meisterklassen bei Helmut Deutsch, Robert Holl, Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager u. a. und in der regelmäßigen Zusammenarbeit mit Dale Fundling verfeinert sie ihr Können.
Sie ist Trägerin zahlreicher Preise und ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes, der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung und wurde mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet.

Margarita Vilsone kann auf ein umfangreiches Konzertrepertoire als Sopransolistin verweisen, etwa Gustav Mahlers „4. Symphonie in G-Dur“, „Stabat Mater“ von Antonín Dvořák, „Magnificat“ und „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach, Arthur Honeggers „König David“ sowie das Mozart-Requiem, „Magnificat“ sowohl von Monteverdi als auch Vivaldi und „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauss.

Als Lied-Interpretin bietet Margarita Vilsone ein Repertoire, das von der Romantik bis in die Moderne reicht.

Von 2015 bis 2017 war die Sängerin Mitglied des Internationalen Opernstudios des Staatstheaters Nürnberg und konnte sich dort ein vielfältiges Repertoire erarbeiten und auf der Opernbühne präsentieren, so u. a. Rosalinde („Die Fledermaus“), Micaela („Carmen“), Mimi („La Bohème“), Ortlinde („Die Walküre“), Dritte Norn und Woglinde („Götterdämmerung“) und Donna Anna („Don Giovanni“).
Zu ihren Mozartpartien zählen außerdem die 1. Dame in „Die Zauberflöte“ und Donna Elvira in „Don Giovanni“.
Darüber hinaus gastierte sie an der Lettischen Nationaloper Riga als Marguerite in Gounods „Faust“, als Anna in Puccinis „Le Villi“ und als Clara in Gershwins „Porgy and Bess“.
Am Stadttheater Klagenfurt war sie bereits als Lisa in Lehárs „Das Land des Lächelns“ zu erleben.

Nun präsentiert sich Margarita Vilsone auch erstmals dem Publikum der Volksoper Wien: In Giuseppe Verdis „Die Räuber“ übernimmt sie die Rolle der Amalia.

* Verwendung der Fotografie (© Aiga Redmane) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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