Ray M. Wade, Jr.

Der amerikanische Tenor Ray M. Wade, Jr. gab sein europäisches Debüt 1993 als Don Ottoavio in „Don Giovanni“ in Gent (für diese Rolle war er im gleichen Jahr auch an der San Francisco Opera engagiert).

Rasch folgten Engagements an deutschen Opernhäusern, von 1995 bis 1998 war er Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim, von 2004 bis 2009 im Festvertrag mit der Oper Köln. Seither ist er freischaffend tätig.

Zu seinem Repertoire zählen Faust in Gounods gleichnamiger Oper, Tamino in „Die Zauberflöte“, Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, Don Alvaro in „La forza del destino“, Riccardo in „Un ballo in maschera“, die Titelrolle in „Otello“, Turridu in „Calvalleria Rusticana“ und Canio in „I Pagliacci“. In letztgenannter Rolle gab er 2012 sein Debut an der Volksoper Wien in der deutschen Übersetzung von Leoncavallos Oper, „Der Bajazzo“.

In jüngerer Vergangenheit gab Ray M. Wade, Jr. sein Debüt als Kaiser in „Die Frau ohne Schatten“ am Staatstheater Kassel und als Peter Grimes in Benjamin Brittens gleichnamiger Oper am Theater Koblenz.

An der Seite von Edita Gruberova spielte er Normanno in „Lucia di Lammermoor“ und Flavio in „Norma“ auf CD ein; Beethovens 9. Symphonie, Cartellieris Weihnachtsoratorium, Willam Grant Stills Oper „Highway One“, George Antheils Oper „The Brothers“ sowei eine Live-Aufnahme von Antonio Gomes‘ „Salvator Rosa“ ergänzen seine Diskografie.

An die Volksoper Wien kehrt Ray M. Wade, Jr. nun als Sportin‘ Life in der konzertanten Aufführungsserie von „Porgy and Bess“ zurück.

* Verwendung der Fotografie (© Monika Nonnenmacher) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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