The Gershwins’ 
Porgy and Bess

Oper von George Gershwin, DuBose und Dorothy Heyward und Ira Gershwin

Konzertante Aufführung in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln 

Premiere am Sonntag, 10. Februar 2019
Weitere Vorstellungen am 14., 18., 22., 25. Februar 2019

 


Die Volksoper Wien hat mehrere Berührungspunkte mit Gershwins "Porgy and Bess". Nicht nur ist der Komponist ein Jahrgangskollege unseres Hauses (geboren im September 1898); eine US-amerikanische "Porgy and Bess"-Welttournee mit William Warfield und Leontyne Price wählte 1952 unser Haus als erste Station; und 1965 brachte Marcel Prawy hier eine nicht minder erfolgreiche Eigenproduktion des Meisterwerkes mit Warfield und Olive Moorefield (Bild) heraus.

George Gershwin neigte als erfolgsverwöhnter Liebling des Broadway-Publikums nicht zur Bescheidenheit: Sein neues Werk, basierend auf dem preisgekrönten Bühnenstück von DuBose und Dorothy Heyward, würde „eine Art "Carmen" oder "Boris Godunow" werden, verkündete er. Die Uraufführung von Porgy and Bess war 1935 zunächst kein durchschlagender Erfolg und erzielte nur eine relativ kurze Broadway-Laufzeit. Nach Gershwins Tod (1938) wurde eine höchst erfolgreiche vereinfachte Musical-Fassung erstellt, die den Intentionen der Schöpfer allerdings nicht entsprach. Erst nach und nach setzte sich "Porgy and Bess" als Meilenstein des Musiktheaters und erfolgreichste amerikanische Oper überhaupt durch.

Die bewegende Geschichte des Bettlers aus der Catfish Row und seiner Angebeteten Bess, des brutalen Mörders Crown und des gewissenlosen Drogenhändlers Sportin’ Life wird mit großen Chorszenen, aber auch mit unsterblichen Songs wie „Summertime“, „I got plenty o’ nuttin“ und „It ain’t necessarily so“ erzählt.

Die konzertanten Aufführungen im Februar 2019 unter der Leitung
von Joseph R. Olefirowicz, u. a. mit Melba Ramos, Ray M. Wade Jr. sowie den Hausdebütanten Morris Robinson und Lester Lynch, sind das nunmehr dritte Lebenszeichen dieser „Folk Opera“ an der Volksoper.