Verdis Weg zu Weltruhm

Zur Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis „Rigoletto“

Verdis siebzehnte Oper ebnete ihm, gemeinsam mit „Il Trovatore" und „La Traviata“, zu Beginn der 1850er Jahre den Weg zum Weltruhm. Victor Hugo, dessen Bühnenstück den Stoff zu Verdis Meisterwerk lieferte, war zunächst gegen eine Vertonung, bewunderte aber schnell die meisterliche musikalische Umsetzung, in der sich realistische Szenen (wie der Monolog des Rigoletto) und volkstümliche Melodien wie die Canzone „La donna è mobile“ abwechselten.

Im Oktober 2009 feierte die Produktion an der Volksoper Premiere. Regisseur Stephen Langridge ließ die Handlung in einer Welt spielen, in der Machtvollkommenheit und Glamour auf das Elend der Ausgegrenzten prallen. Rigolettos Tochter Gilda wächst in völliger Isolation auf, die Liebe zum Herzog führt zur ersten und letzten Entscheidung ihres Lebens ...

Die musikalische Leitung der italienischsprachigen Wiederaufnahme im März hat Alexander Joel inne, der an der Volksoper 1999 mit „Wiener Blut“ debütiert hatte und zuletzt mit großem Erfolg „Hoffmanns Erzählungen“ dirigierte. In den männlichen Hauptrollen stehen Pavel Valuzhin als Duca und Boris Statsenko als Rigoletto zum ersten Mal auf der Volksopernbühne. Die Verdi-erprobte Sopranistin Rebecca Nelsen (zuletzt als Violetta Valéry in „La Traviata“) wird als Gilda zu sehen sein.

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