Pressezentrum

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Die Verkörperung von Liebe und Hoffnung

Zur Eröffnungspremiere der Saison 2020/21: Cy Colemans Sweet Charity

Mit dem Musical Sweet Charity eröffnet die Volksoper Wien nach der coronabedingten Theaterpause die neue Saison. Was könnte besser in unsere unsichere Zeit passen, als ein Stück über eine junge Frau, die trotz zahlreicher Rückschläge ihren unerschütterlichen Optimismus und ihre Lebensfreude niemals verliert. 

"Big Spender"

"Hey, Big Spender! Spend a little time with me …" – Der Refrain des größten Hits aus Cy Colemans Musical Sweet Charity klingt uns bekannt im Ohr und führt in das New Yorker Halbwelt-Milieu, dem die Titelheldin Charity Hope Valentine entspringt. Doch ganz „unverrucht“ ist sie die Verkörperung der Ideale von Barmherzigkeit, Hoffnung und Liebe – eine junge Frau, die trotz herber Enttäuschungen den Glauben an das Gute im Menschen nie aufgibt. Mit Sweet Charity entwarf Broadway-Ikone Bob Fosse eine alles überstrahlende Titelfigur: Die Diven des amerikanischen Musicals und Tanzfilms, Gwen Verdon und Shirley MacLaine, haben sie Mitte der 1960er Jahre verkörpert. An der Volksoper ist Publikumsliebling Lisa Habermann als Charity zu erleben. Auf der Suche nach Liebe und Glück trifft sie auf den glamourösen Filmstar Vittorio Vidal (Axel Herrig), den neurotische, doch liebenswerte Oscar Lindquist (Peter Lesiak) und den schillernden Guru Daddy Brubeck (Drew Sarich) und findet schließlich zu sich selbst.

Bob Fosse entwickelte Mitte der 1960er Jahre die Vision, aus einem Film von Federico Fellini ein amerikanisches Musical zu formen. Aus Fellinis Die Nächte der Cabiria wurde so – nicht ohne entsprechende Bearbeitung – das Musical Sweet Charity. Ein Projekt, für welches Fosse einerseits keinen Geringeren als den populären Dramatiker Neil Simon, andererseits den bis dahin relativ unbeachteten Komponisten Cy Coleman gewann. Dessen farbenreich-mitreißende Partitur, die zwischen klassischem Broadway-Sound, Jazz, Gospel und frühem Pop oszilliert, attestiert der Legende Fosse bis heute ein glückliches Händchen. Mit Johannes von Matuschkas Inszenierung unter der Musikalischen Leitung von Lorenz C. Aichner führt die Volksoper diesen Broadway-Klassiker ins 21. Jahrhundert. 

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