Pressezentrum

Pressebüro der Volksoper Wien

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Zur Premiere von Ralph Benatzkys Meine Schwester und ich 

„Ein musikalisches Spiel“ nannte Ralph Benatzky ursprünglich seine Operette „Meine Schwester und ich”, die 1930, einige Monate vor seinem spektakulären „Weißen Rössl” ebenso wie dieses, in Berlin Premiere hatte. Mit diesem Untertitel verrät er quasi augenzwinkernd sein Vorhaben, die üblichen „Zutaten“ zu einer adretten Kammeroperette zu fügen, die, leichtfüßig und schlank, für Kenner der Operettenliteratur humorvolle Anspielungen auf Charaktere und Handlungsstränge der „Klassiker“ bietet. Für Neulinge aber ist es einfach ein beschwingt-vergnüglicher Abend mit Ohrwurm-Garantie und Schlagern wie „Mein Mädel ist nur eine Verkäuferin“ und „Ich lade Sie ein, Fräulein“.

Das Potenzial des Stückes wurde nicht zuletzt von Filmschaffenden erkannt; allein bis zum Jahr 1956, als der Film mit Anneliese Rothenberger in der Rolle der Prinzessin und Johannes Heesters als Bibliothekar Roger die Kinosäle füllte, war das 1928 uraufgeführte Stück „Ma soeur et moi” von Georges Berr und Louis Verneuil, das die Vorlage für Benatzkys Operette bildet, bereits vier Mal verfilmt worden. Nun ist die entzückende Verwechslungskomödie um eine junge Gräfin, die sich als ihre eigene Schwester ausgibt, um dem – seiner Ansicht nach nicht standesgemäßen – Mann ihrer Träume die Hemmungen zu nehmen, erstmals an der Volksoper Wien zu sehen.

Direktor Robert Meyer selbst wird sich der Inszenierung des Kleinods annehmen, in bewährter Zusammenarbeit mit Guido Mancusi (Musikalische Leitung), Christof Cremer (Bühnenbild und Kostüme) und Andrea Heil (Choreografie). Als Off-On-Liebespaar Dolly und Roger sind Lisa Habermann und Lukas Perman zu erleben. Umsorgt bzw. umworben werden sie vom Personal (Julia Koci und Nicolaus Hagg), dem Verehrer (Carsten Süss), dem Revuegirl (Johanna Arrouas) und dem ehrerbietigen Schuhhändler – en gros et en détail! – Herbert Steinböck.

Weitere Informationen, Termine und Besetzung finden Sie hier.