Hänsel und Gretel

1. Akt

Hänsel und Gretel sollen den Eltern helfen und arbeiten, aber sie spielen lieber. Darüber ist die Mutter sehr böse. Sie schickt die Kinder in den Wald, um Beeren zu sammeln. Denn sonst gibt es abends nichts zu essen. Der Vater, ein Besenbinder, kommt heim. Er ist froh, denn er hat viele Besen verkauft. Von der Mutter hört er, dass die Kinder im Wald sind. Darüber erschrickt er und fürchtet, sie könnten sich zur bösen Hexe verlaufen haben.

2. Akt

Hänsel und Gretel haben sich beim Beerensuchen tief in den Wald verirrt. Es wird dunkel. Die Kinder werden müde. Da kommt das Sandmännchen und streut ihnen Sand in die Augen. Hänsel und Gretel schlafen ein. Sie werden von Schutzengeln bewacht, die eigens vom Himmel kommen, damit nichts geschieht.

3. Akt

Am nächsten Morgen werden die Kinder vom Taumännchen geweckt. Sie erblicken das Knusperhäuschen, gehen hin und knabbern daran. Die böse Hexe kommt aus dem Haus und verzaubert Hänsel und Gretel. Die Alte sperrt Hänsel in einen Käfig, um ihn als Festbraten für sich zu mästen. Gretel soll ihr im Haus helfen. Dabei belauscht sie den Zauberspruch der Hexe, durch den alle vorbeikommenden Kinder gebannt werden. Gretel stellt sich ungeschickt an, als sie einen Lebkuchen aus dem Backofen holen soll. Die Hexe zeigt ihr, wie man es macht. Schnell befreit Gretel ihren Bruder aus dem Käfig. Beide stoßen die Hexe in den Ofen. All die anderen verzauberten Kinder werden von Gretel erlöst. Endlich haben die Eltern Hänsel und Gretel gefunden. Glücklich stimmen alle einen Lobgesang an.