Limonen aus Sizilien

Der Schraubstock

Giulia Fabbri und ihr Liebhaber Antonio Serra befürchten, dass Giulias Ehemann Andrea von ihrem Verhältnis weiß. Mit diesem furchtbaren Verdacht lässt Antonio Giulia allein. Als Andrea nach Hause kommt, verwickelt er sie in ein verdecktes Verhör. Mehr und mehr in die Enge getrieben, kann Giulia den Ehebruch schließlich nicht länger leugnen. Ihre Bitten, ihr zu verzeihen oder sie wenigstens um der Kinder willen zu dulden, weist Andrea brüsk ab. Als er droht, ihr die Kinder für immer wegzunehmen, erschießt sie sich. Die beiden Männer geben einander die Schuld an Giulias Tod.

Limonen aus Sizilien

Am Eingang zu einer Premierenfeier mit der berühmten Opernsängerin Sina Marnis weisen die Schließer Ferdinando und Dorina einen fremden Mann ab. Es ist Micuccio Fabbri, der behauptet, die Sängerin von früher zu kennen und ihre Begabung entdeckt zu haben. Nach und nach stellt sich heraus, dass Micuccio ihr Studium finanziert hat und Teresina, wie sie eigentlich heißt, liebte. Endlich kommt Marta Marnis, die Mutter der Sängerin, begrüßt Micuccio und plaudert herzlich mit ihm. Das Wiedersehen mit der Tochter wird hingegen zu einer herben Enttäuschung: Sie ist eine Fremde geworden.

Eine Freundschaft

Viele Jahre später. Micuccio ist schwerkrank, es scheint dem Ende zuzugehen. Seine Schwester Carolina pflegt ihn. Alberto Serra, sein bester Freund, möchte ihn be­suchen. Doch ausgerechnet ihn will Micuccio nicht sehen, stattdessen verlangt er nach Anna, seinem ehemaligen Kindermädchen. Carolina bringt Alberto dazu, sich als Anna zu verkleiden. Schließlich schlüpft er in die Rollen all jener, die Micuccio noch zu sehen wünscht. Am Ende offenbart ihm Micuccio, dass er jahrelang ein Verhältnis mit 
Albertos Frau hatte. Micuccio ist der Vater von Albertos Kindern.