16Juni
Donnerstag11:00 - 13:30
1 Pause
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16Juni

Plattform Choreographie

Die Qual(len) von Sonia Dvořák
Raum 112 von Robert Weithas
train von François-Eloi Lavignac
Etéreo von Javier González Cabrera
Tight von Tainá Ferreira Luiz
Lost & Found von Trevor Hayden
Die Qual(len) von Sonia Dvořák<br/>Raum 112 von Robert Weithas<br/>train von François-Eloi Lavignac<br/>Etéreo von Javier González Cabrera<br/>Tight von Tainá Ferreira Luiz<br/>Lost & Found von Trevor Hayden
Sonia DvořákSoniaDvořákRobert WeithasRobertWeithas François-Eloi Lavignac François-Eloi LavignacJavier González CabreraJavier González CabreraTainá Ferreira LuizTaináFerreira LuizTrevor HaydenTrevorHayden

Die Entwicklung einer eigenen Choreographie vom ersten Einfall bis zur Premiere birgt zahlreiche Herausforderungen. Mit dem neuen Format »Plattform Choreographie« bietet Martin Schläpfer Tänzerinnen und Tänzern des Wiener Staatsballetts, die sich für die choreographische Arbeit interessieren, ab der Spielzeit 2021/22 einmal im Jahr die Chance, ihre eigenen Ideen im professionellen Rahmen eines komplexen Theaterbetriebs mit all seinen Gewerken zu entwickeln und in der Volksoper Wien dem Publikum zu präsentieren. »Ich stelle mir eine Plattform vor, in der junge Künstlerinnen und Künstler geschützt üben dürfen und können«, so der Direktor des Wiener Staatsballetts. »Sollte ab und zu ein Choreograph aus diesem der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft ähnlichen Projekt entwachsen – umso besser. Primär geht es mir aber nicht nur darum. Vielmehr möchte ich, dass meine Tänzerinnen und Tänzer erfahren, dass die Kunst des Kreierens das Größte sein kann, etwas, das das Künstler-Sein zu einer großartigen Lebensaufgabe macht.«

Das Publikum erwartet eine Aufführung in der Volksoper, die zeigt, welch kreatives Potential in den Tänzerinnen und Tänzern des Wiener Staatsballetts steckt, für welche Ästhetiken und Themen sich die junge Generation interessiert und wie sich ihre Wahrnehmung der Welt in der Tanzkunst niederschlägt.

DIE QUAL(LEN) / Choreographie Sonia Dvořák

Unter dem Arbeitstitel Die Qual(len) beschäftigt sich Sonia Dvořák mit weiblichen Opferrollen und Traumata. Ausgehend von der gängigen Erzählung des Mythos der Medusa und der diversen Wahrnehmung ihres Charakters kreiert die Tänzerin zu Vivaldis Stabat Mater ein abstraktes Stück, in welchem die Themen Einfluss auf die Bewegungssprache nehmen. 

RAUM 112 / Choreographie Robert Weithas

Die Choreographie Raum 112 für ein vierköpfiges Ensemble widmet sich dem Thema „Überwachungsstaat“: Wie muss ein*e Bürger*in in einem System funktionieren? Welchen Raum haben die eigenen Gefühle und Probleme? Was bedeutet vollständige Kontrolle? Zu diesen Fragestellungen entwickelt Robert Weithas eine Bewegungssprache, die das Individuum einer nicht zu bremsenden Maschinerie aussetzt. 

TRAIN / Choreographie François-Eloi Lavignac

In seiner Kreation train untersucht François-Eloi Lavignac gemeinsam mit dem Wiener Tonkünstler und Musikproduzenten Edoardo Elliot den zweiten Satz von Franz Schuberts Streichquartett Nr. 14 Der Tod und das Mädchen. Das Konzept eines Tanzkreises, der in seiner Einfachheit eine Vielzahl an Möglichkeiten des Ausdrucks und der Bewegung innerhalb einer Gruppe bietet, dient ihm als Basis, sich sowohl der Musik in ihrer Dekonstruktion als auch der puren Form und ganz dem Tanz hinzugeben. 

ETÉREO / Choreographie Javier González Cabrera

Ganz ohne Narrativ arbeitet Javier González Cabrera in seiner Choreographie Etéreo. Bereits der Titel („ätherisch“) verweist auf das Dezente, Subtile und Immaterielle seiner Kreation, die sich ganz dem Experimentieren und der gemeinsamen Bewegungsfindung mit den Tänzer*innen hingibt. Schönheit, Kraft und Eleganz treffen auf die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und seinen Grenzen.

TIGHT / Choreographie Tainá Ferreira Luiz

Die Tänzerin setzt sich in ihrer Choreographie Tight mit dem Paradox von Struktur und Freiheit in all seiner Komplexität auseinander: Was bedeutet es, frei zu sein und wieviel Struktur brauchen wir in unserem Leben? Zu einer neuen Komposition des Musikers und Mitglieds von Louie’s Cage Percussion Sebastian Brugner-Luiz bewegt sich das Ensemble zu Sounds, die zwischen dem eigenen Atmen, inspiriert von der Yoga-Technik Brahmari, und jenen eines Metronoms pendeln.

LOST & FOUND / Choreographie Trevor Hayden

Lost & Found erzählt die Geschichte von Zufall und Schicksal an einem Ort der Begegnung. Für sein Bühnenbild kooperiert Trevor Hayden mit Andrew Mezvinsky. Die gezeichneten Animationen des amerikanischen Künstlers ergänzen das Geschehen auf der Bühne durch ihren Einsatz in Videoprojektionen, welche die Frage nach Wirklichkeit und Illusion aufwerfen.

Gefördert durch

OFI Versicherungsmakler GmbH – Oliver Fichta, Förderer Ballettclub
Harlequin Floors – Dirk Rüter, Förderer Ballettclub
Freundeskreis Wiener Staatsballett

Donnerstag, 16 . Juni 2022 11:00 - 13:30 1 Pause

Besetzung

Die Qual(len)

Raum 112

train

Tight

Bilder und Videos

© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
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