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Philippe Boesmans’ Oper Reigen basiert auf dem gleichnamigen Schauspiel Arthur Schnitzlers aus dem Jahr 1897 und überträgt dessen schonungslose Gesellschaftsanalyse in eine musikalisch-dramatische Form des späten 20. Jahrhunderts. Die Oper erzählt in zehn miteinander verknüpften Szenen von Begegnungen zwischen jeweils zwei Personen, die sich lieben, begehren oder benutzen. Eine Figur aus der vorherigen Szene tritt jeweils in der nächsten wieder auf, sodass ein geschlossener Kreis – ein „Reigen“– entsteht, der alle gesellschaftlichen Schichten umfasst. Im Zentrum stehen Sexualität, Macht, Einsamkeit und die Unfähigkeit zu echter Nähe.

Musikalisch verbindet Boesmans expressive Vokallinien mit einer farbenreichen, oft kammermusikalisch durchsichtigen Orchesterbehandlung. So präsentiert sich ein Werk, das Schnitzlers provokante Vorlage zeitgenössisch deutet und als psychologisch präzises Musiktheater bis heute wirkt.

Weitere Termine und Besetzung

Sa 26 Juni

keine Pause
19:00

Preise