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Mit 93 Jahren erzählt Vera Szekeres-Varsa noch immer mit ungebrochener Kraft von der Shoah. Ihre Stimme wird laut, ihre Faust ballt sich, ihre Augen blitzen – und immer wieder sagt sie: „Wehret den Anfängen!“ Sie erzählt, damit nicht vergessen wird. Im Gespräch mit ihrem Großneffen, dem Journalisten Dávid Gajdos, begegnet die persönliche Erinnerung der Musik ihrer jüdischen Herkunft. Jiddische Lieder und Melodien werden dabei zu einer Stimme der Erinnerung, des Verlusts und der Hoffnung.

Das Gespräch findet großteils auf Englisch statt.

Ort: Probebühne der Volksoper Wien (Severingasse 7/Wilhelm-Exner-Gasse)

Hinweis: Unsere Produktion Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938, die eine schmerzhafte Periode in der Geschichte der Volksoper auf die Bühne bringt und davon erzählt, was Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung im Jahr 1938 mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksoper machten, steht im November 2026 wieder auf dem Spielplan.