Tod Machover

ist ein Pionier in Sachen Komposition, dessen Werke oft neue, im Entstehen begriffene Musiktechnologien einbeziehen. Er arbeitet regelmäßig im Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) an der Entwicklung interaktiver Musik-Tools mit, darunter die sogenannten "Hyperinstruments", die künstliche Intelligenz für die Steigerung musikalischer Kreativität und Ausdrucksmöglichkeiten nutzbar machen. Seine ebenfalls gemeinsam mit dem MIT entwickelte Programmschiene "Opera for the Future" versucht, das Verständnis von Musiktheater durch Innovationen und Partizipation zu erweitern.

Seine Musiksprache verbindet vorwärtstreibende Rhythmen mit einem eingängigen Lyrismus und weitgespannten Melodielinien. Sein breitgefächertes Schaffen umfasst Orchester-, Gesangs-, Kammermusik- und Solostücke sowie fünf Opern, darunter die im Herbst 2018 von der Boston Lyric Opera uraufgeführte Oper "Schoenberg in Hollywood". Kompositionsaufträge und Aufführungen durch das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das San Francisco Symphony Orchestra, das Centre Pompidou, die London Sinfonietta, die Houston Grand Opera, das Lincoln Center for the Perfoming Arts, das Ensemble InterContemporain, das Ensemble Modern und das Tokyo String Quartet sind Meilensteine seiner künstlerischen Laufbahn. In Österreich war Tod Machover bisher mit dem interaktiven Projekt "Brain Opera" (1996) und seinen "Hyperinstruments" beim Ars Electronica Festival in Linz und als ausstellender Künstler im Haus der Musik in Wien vertreten.

Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

Copyright Foto: Barbara Pálffy

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