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Moritz Franz Beichl

Wann wurdest du zum ersten Mal in deinem Leben durch (Musik)Theater verzaubert? Und wodurch?

Meine Eltern waren Schuld. Während ich als Kind meinem Vater seine Pop- und Rock-CDs geklaut habe, hat mich meine Mutter schon früh regelmäßig in die Oper geschleppt. Queen hat mich gleichermaßen verzaubert wie Aida. Im Kindergarten habe ich mich dann tollpatschig, aber entschieden als Regisseur versucht. Meine Familie hat meine Liebe zum Theater nicht nur geweckt, sondern meinen Traum auch stets unterstützt.

Warum singen die Leute und warum sprechen sie nicht?

Weil es so schön ist. (Warum machen wir das im Alltag eigentlich nicht auch manchmal?)

Welche Rolle kann/soll (Musik)Theater in der heutigen Gesellschaft einnehmen?

Wir alle kommen zusammen in einen Raum und werden im Erleben zu einem Kollektiv, wir weinen und lachen gemeinsam – und erkennen im Idealfall dabei, dass wir keine Fremden voreinander sind. Theater trennt nicht, es soll verbinden.

***

Geboren in

Wien (Österreich) 

Ausbildung

Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg 

Fünf bis zehn wichtige Engagements

Die bitteren Tränen der Petra von Kant, Lazarus und Was ihr wollt als Hausregisseur am Deutschen Theater Göttingen, Effi Briest am Bronski & Grünberg, Subjekt Woyzeck am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Sturm am Stadttheater Klagenfurt, Freiheit in Krähwinkel am Tiroler Landestheater, Leonce und Lena am Landestheater Niederösterreich  

Debüt und wichtige Arbeiten an der Volksoper Wien

Textbearbeitung und Regie Der Opernball (Saison 2026/27) 

Preise & Ehrungen

  • 2019: Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Bester Nachwuchs männlich
  • 2023: Niederösterreichischer Kulturpreis: Anerkennungspreis in der Sparte Darstellende Kunst
  • 2024: Nestroy-Theaterpreis (Nominierung) in der Kategorie Beste Bundesländer-Aufführung 

Pressefotos

https://www.moritzfranzbeichl.at/presse


* Verwendung der Fotografie (© Selina Schobel) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien