Josef E. Köpplinger

der Niederösterreicher studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Seine Regiekarriere führte ihn von Wien über Deutschland in die Schweiz, nach Frankreich, England, Amerika und Japan. Für das Musicalfestival Schloss Prugg/NÖ wurde er 1999 zum jüngsten Intendanten Österreichs berufen.

Von 2004 bis 2007 war er Schauspieldirektor am Theater in St. Gallen. 2005 rief er den Stückewettbewerb St. Galler Autorentage ins Leben und war im Jahr darauf Mitbegründer der St. Galler Festspiele. 2007 bis 2012 leitete Josef E. Köpplinger als Intendant das Stadttheater Klagenfurt. Dort gründete er 2010 den M.U.T-Wettbewerb für musikalisches Unterhaltungstheater und inszenierte u.a. die Uraufführungen von Peter Turrinis "Silvester" und die bis dahin verschollene Cherubini-Oper "Koukourgi", die von 3Sat live übertragen wurde.

Als Gastregisseur inszenierte er u.a. "Show Boat" (Opéra national du Rhin, 2002), "Der tollste Tag" (Volkstheater Wien, 2003), "Gräfin Mariza" (2004) und "Der Opernball" (2005) am Gärtnerplatztheater, "Il barbiere di Siviglia" (National Opera Tokyo, 2005), die Deutsche Erstaufführung von Hans Werner "Henzes L’Upupa" (Hamburgische Staatsoper, 2006), "Les Misérables" (2007), "West Side Story" (2008) und "Le nozze di Figaro" (2010) an der Grazer Oper, "Das weite Land" (Theater in der Josefstadt Wien, 2010) und "La Traviata" (Aalto-Theater Essen, 2012).

Mit der Spielzeit 2012/2013 hat Josef E. Köpplinger die Intendanz des Gärtnerplatztheaters übernommen und inszenierte hier seitdem u.a. "Anything Goes", die Uraufführung von Friedrich Cerhas Oper "Onkel Präsident" (Koproduktion mit der Volksoper), "Der Mann von La Mancha", die europäische Erstaufführung von "Tschitti Tschitti Bäng Bäng" und "Die Zirkusprinzessin". 2012 zeichnete ihn die Münchner Presse mit dem »AZ-Stern des Jahres« und sein Team mit dem »tz-Rosenstrauß« aus, 2013 wurde ihm der Kulturpreis Bayern verliehen.

Seine Inszenierung von "Die Zirkusprinzessin" im Circus Krone u.a. mit Robert Meyer wurde 2014 von der Kulturredaktion der Abendzeitung als herausragendes Ereignis der Sparte Musiktheater mit dem AZ-Stern ausgezeichnet.

An der Volksoper waren in den letzten Jahren zahlreiche Inszenierungen von Josef E. Köpplinger zu sehen, so u.a. Kienzls "Der Evangelimann" (2006), Rossinis "Der Barbier von Sevilla" (2008), Strauss‘ "Ariadne auf Naxos" (2009), Hermanns "Hello, Dolly!" (2010) und zuletzt die Österreichische Erstaufführung von Friedrich Cerhas "Onkel Präsident" (2014).

Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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