David McVicar

Der aus Glasgow stammende und am dortigen Royal Conservatoire of Scotland ausgebildete Schauspieler ist einer der führenden Regisseure seiner Generation.

Seine Inszenierungen sind an allen großen Opernbühnen Europas, der USA und Australiens zu sehen, oftmals begleitet durch Aufzeichnungen für Fernsehen und DVD, darunter jüngst "Death in Venice", "Andrea Chénier", "Les Troyens", "Faust", "Le nozze di Figaro", "Die Zauberflöte", "Rigoletto" und "Salome" aus dem Royal Opera House Covent Garden in London, "Carmen" und "Giulio Cesare" aus Glyndebourne sowie "Manon" aus dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Neu inszeniert er "Agrippina" für die Metropolitan Opera in New York, wo er regelmäßig gastiert, "Idomeneo" für die Staatsoper Berlin, "Pelléas et Mélisande" für die Los Angeles Opera sowie "Falstaff" und "Tristan und Isolde" für die Wiener Staatsoper. Seine Inszenierung von Richard Wagners Ring an der Opéra national du Rhin in Straßburg 2010/11 wurde mit dem Grand Prix de la Musique du Syndicat de la Critique ausgezeichnet. David McVicar erhielt 2008 den Olivier Award für seine Inszenierungen von "The Turn of the Screw" und "Agrippina". 2012 wurde er im Zuge der Diamond Jubilee Honours List zum Ritter geschlagen und von der französischen Regierung zum Chevalier de L'Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

An der Volksoper Wien wird in der Spielzeit 2020/21 seine Inszenierung von "Tod in Venedig" als Koproduktion mit dem Royal Opera House Convent Garden zu sehen sein.

Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

Copyright Foto: KK Dundas

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