Der Krieg der Knöpfe ist
ein Musik-Theater von Johanna Arrouas.
Es ist ein Abenteuer für die ganze Familie
und für Kinder ab 6 Jahren empfohlen.
In deutscher und französischer Sprache
Die Geschichte spielt vor 100 Jahren in Frankreich.
2 kleine Dörfer haben schon sehr lange Streit.
Aber niemand weiß mehr genau, warum.
Die Erwachsenen haben keine Zeit für den Streit.
Deshalb kämpfen die Kinder gegeneinander.
Sie treffen sich regelmäßig im Wald und prügeln sich.
Langsam merken die Kinder:
Sie wollen lieber zusammenhalten
statt gegeneinander kämpfen.
Aber es gibt einen letzten Kampf,
bei dem es gefährlich wird.
Der Krieg der Knöpfe ist ein Jugend-Buch von Louis Pergaud.
Es war sehr erfolgreich.
Seit 1962 gibt es einen Film dazu.
Die Geschichte ist ein wichtiger Teil der französischen Kultur.
Aber auch in anderen Ländern
ist die Geschichte sehr bekannt.
In der Geschichte geht es um diese Themen:
- Freundschaft und Feindschaft
- Gewinnen und Verlieren
- Kinder und Erwachsene
Johanna Arrouas hat die Geschichte
für die Bühne angepasst.
Sie hat viel Witz und große Gefühle eingebaut.
Handlung
Vor 100 Jahren in Frankreich
streiten 2 kleine Dörfer schon lange miteinander.
Die beiden Dörfer heißen Longeverne und Velrans.
Niemand weiß mehr, warum sie streiten.
Die Erwachsenen arbeiten am Feld oder sind im Wirtshaus.
Sie kümmern sich wenig um ihre Kinder
und haben keine Zeit für den Streit.
Deshalb kämpfen die Kinder miteinander.
Sie treffen sich regelmäßig im Wald und prügeln sich.
Der Anführer der Kinder aus Longeverne
heißt Lebrac.
Der Anführer aus Velrans heißt Aztec.
Von den Erwachsenen kümmert sich
nur der Lehrer Louis um die Kinder.
Er will nicht, dass sie miteinander kämpfen.
In der Schule will er ihnen erklären:
- Alle Menschen sind frei.
- Alle Menschen sind gleich viel wert.
- Alle Menschen sollen gut zusammen leben.
Dafür stehen diese 3 Wörter:
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Sie sind in Frankreich sehr wichtig.
Aber das interessiert die Kinder nicht.
Sie planen lieber den nächsten Kampf im Wald.
Beim nächsten Kampf wird ein Hase verletzt.
Die Kinder hören kurz auf zu kämpfen
und versorgen den Hasen.
Dann kämpfen sie weiter.
Die Kinder aus Longeverne fangen ein Kind aus Velrans.
Es heißt Momo.
Sie schneiden Momo die Knöpfe von seiner Hose ab.
Marie und die anderen Mädchen aus Longeverne
wollen auch kämpfen.
Das wollen die Buben nicht.
Aber die Buben schlagen vor,
dass die Mädchen ihr Gewand nähen.
Denn beim Kämpfen wird das Gewand oft kaputt.
Zuerst stimmen die Mädchen zu.
Aber dann bringen sie den Buben lieber das Nähen bei.
Marie schlägt Lebrac vor,
dass die Buben ohne Gewand kämpfen.
So wird ihr Gewand nicht kaputt
und sie bekommen keinen Ärger.