Fabián García
Welche Rolle kann/soll Musiktheater in der heutigen Gesellschaft einnehmen?
Die Rolle, die es schon immer eingenommen hat: auf seine ganz eigene Art zu unterhalten, diese faszinierende Parallelwelt zu sein, in die man für ein paar Stunden eintaucht, in der die Menschen all das genießen können, was es zu bieten hat!
Prima la musica oder prima le parole?
Auch wenn man ohne sie Musik machen kann, verleihen Worte einer Komposition eine besondere Absicht, eine gebündelte Kraft und ein Gefühl – daher gilt nach meiner derzeitigen Auffassung: „Prima le parole!“
Singen: Spitzensport oder heilige Berufung?
Eine absolut heilige Berufung. In unserem Leben ist von der Empfängnis an alles ein Wettstreit, und auch wenn es ein Teil meiner Karriere ist, könnte ich es niemals darauf beschränken; Singen ist weit mehr als das. Singen ist für mich ein Weg, ein Weg, der mir, seit ich ihm folge, Sinn und tiefe Freude (und auch eine wundervolle Familie) geschenkt hat.
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Geboren in
Rio Negro, Chile
Ausbildung
“Escuela de las artes” Teatro del lago, Frutillar/Chile
Gesangsstudium bei Margot Pares-Reyna
Wichtige Engagements
Teatro Municipal de Santiago, 2025
Dienstmann/Diener Floras in La Traviata
Brühlmann in Werther
Ein Kappadozier in Salome
Sargeant in La Bohème
Graf Paris in Roméo et Juliette
Prägende Zusammenarbeit mit diesen Künstler:innen
Um ehrlich zu sein: Ich habe von allen, denen ich bei meiner Arbeit in Theatern begegnet bin, etwas gelernt– von Opernsänger:innen, Schauspieler:innen, Regisseur:innen, Dirigent:innen, Musiker:innen und sogar vom Personal. Ich bezeichne das als „Zusammenarbeit“, da ich gerade erst in diese Karriere einsteige und noch nie länger als eine Phrase oder gar nur ein Wort mit jemandem auf der Bühne gestanden habe (Ich meine dich, Brühlmann aus Werther) und auch keine konkreten Kooperationen zu erwähnen habe.
* Verwendung der Fotografie (© privat) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien