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Marcos Menha

Der Brasilianer Marcos Menha erhielt seine Ausbildung zunächst in São Paulo bei Valeria Mattos. Mit dem Gewinn der Silbermedaille beim Internationalen Tanzwettbewerb Brasília war für ihn ein Stipendium der Tanzstiftung Birgit Keil verbunden, mit dem er an die Akademie des Tanzes Mannheim wechselte. 2003/04 wurde er Mitglied des Balletts des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, wo ihn Birgit Keil 2004 zum Solisten und 2008 zum Ersten Solisten ernannte. Seit 2011 tanzte er im Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg, wo Martin Schläpfer zahlreiche Rollen für ihn schuf, darunter die des Siegfried in »Schwanensee«. Weitere für Marcos Menha kreierte Partien sind der Torero in Ray Barras »Carmen«, Graf Wronsky in Terence Kohlers »Anna Karenina«, der Zinnsoldat in Renato Zanellas »Der Spielmann« sowie The Love in Natalia Horecnas »Wounded Angel« sowie Uraufführungen von Davide Bombana, Tiago Bordin, Nils Christe, Marco Goecke, Ralf Jaroschinski oder Christian Spuck. Das umfangreiche Repertoire Marcos Menhas umfasst außerdem Siegfried (Christopher Wheeldon »Schwanensee«), Colas (Frederick Ashton »La Fille mal gardée«), José (Ray Barra »Carmen«), die Titelrolle in »Tschaikowsky« (Peter Breuer) und Dr. Coppélius (Peter Wright »Coppélia«) sowie Werke von George Balanchine, Mats Ek, William Forsythe, Hans van Manen, Uwe Scholz und Antony Tudor. Gastspiele führten ihn nach Brasilien, China, Südkorea, Taiwan, Japan, Israel, durch Europa und in den Oman. 2016 wurde Marcos Menha mit dem Deutschen Tanzpreis »Zukunft« ausgezeichnet. Zur Spielzeit 2020/21 wechselte er als Erster Solist ins Wiener Staatsballett.

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