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Fünf gute Gründe für Chicago 

1. ALL THAT JAZZ: Der Sound der Roaring Twenties

Chicago führt mitten hinein in die Roaring Twenties: Jazzclubs, Nachtleben, eine Stadt im Rausch der Schlagzeilen. Im Zentrum stehen zwei Mörderinnen, die aus dem Gefängnis heraus zu gefeierten Stars werden. Songs wie „All That Jazz“ und „Cell Block Tango“ greifen den Sound dieser Zeit auf – Jazz, Vaudeville und Revue – und machen aus der Geschichte eine schillernde Show voller Energie, Witz und Abgrund.

2. BEHIND THE GLAMOUR: Lotte de Beer schaut hinter die Fassade

Regisseurin Lotte de Beer interessiert sich für die Mechanismen hinter der Show: Wer bestimmt, welche Geschichte geglaubt wird? Wie wird aus einem Verbrechen eine Schlagzeile und aus einer Angeklagten ein Star? Ihre Inszenierung begreift Chicago als Spiel mit der Verführungskraft des Theaters: Wir genießen Musik, Tanz und Glamour und merken erst viel später worüber wir gelacht und mit wem wir mitgefiebert haben.

3. CHICAGO IN MOTION: Arielle Smith bringt CHICAGO neu in Bewegung 

Chicago und Tanz sind untrennbar miteinander verbunden. Für die Volksoper entwickelt die international gefragte und mehrfach ausgezeichnete Choreografin Arielle Smith ihre eigene Bewegungssprache für das Stück. Gemeinsam stehen Musicaldarsteller:innen, Ballettänzer:innen und Mitglieder des Volksopern-Chores auf der Bühne. Ganz unterschiedliche körperliche und künstlerische Sprachen treffen aufeinander und werden Teil derselben großen Show.

Bettina Mönch (Roxie Hart), Myrthes Monteiro (Velma Kelly)

4. WEST END MEETS VOLKSOPER: Gareth Valentine am Dirigentenpult

Die musikalische Leitung übernimmt Gareth Valentine. Der renommierte britische Dirigent hat Chicago schon überall auf der Welt dirigiert und dabei auch mit dem Komponisten des Musicals, John Kander, selbst zusammengearbeitet. Er kennt die musikalische DNA von Chicago aus erster Hand – ihre Präzision und die feinen Übergänge zwischen Jazz und großer Show – und diese Erfahrung prägt den Sound des Abends.

5. TRUE CRIME LIVE: Weil wir bei Verbrechen einfach hinschauen wollen

Wer True-Crime-Podcasts hört oder Serien über spektakuläre Mordfälle verschlingt, kennt diesen Sog: Wir wollen verstehen, was passiert ist, wer lügt und wie weit Menschen gehen. Chicago bringt genau diese Faszination live auf die Bühne – mit einem Kriminalfall als Medienereignis und einer Öffentlichkeit, die jedes neue Detail verschlingt.


Lionel von Lawrence (Billy Flynn)