1. ALL THAT JAZZ: Der Sound der Roaring Twenties
Chicago führt mitten hinein in die Roaring Twenties: Jazzclubs, Nachtleben, eine Stadt im Rausch der Schlagzeilen. Im Zentrum stehen zwei Mörderinnen, die aus dem Gefängnis heraus zu gefeierten Stars werden. Songs wie „All That Jazz“ und „Cell Block Tango“ greifen den Sound dieser Zeit auf – Jazz, Vaudeville und Revue – und machen aus der Geschichte eine schillernde Show voller Energie, Witz und Abgrund.
2. BEHIND THE GLAMOUR: Lotte de Beer schaut hinter die Fassade
Regisseurin Lotte de Beer interessiert sich für die Mechanismen hinter der Show: Wer bestimmt, welche Geschichte geglaubt wird? Wie wird aus einem Verbrechen eine Schlagzeile und aus einer Angeklagten ein Star? Ihre Inszenierung begreift Chicago als Spiel mit der Verführungskraft des Theaters: Wir genießen Musik, Tanz und Glamour und merken erst viel später worüber wir gelacht und mit wem wir mitgefiebert haben.
3. CHICAGO IN MOTION: Arielle Smith bringt CHICAGO neu in Bewegung
Chicago und Tanz sind untrennbar miteinander verbunden. Für die Volksoper entwickelt die international gefragte und mehrfach ausgezeichnete Choreografin Arielle Smith ihre eigene Bewegungssprache für das Stück. Gemeinsam stehen Musicaldarsteller:innen, Ballettänzer:innen und Mitglieder des Volksopern-Chores auf der Bühne. Ganz unterschiedliche körperliche und künstlerische Sprachen treffen aufeinander und werden Teil derselben großen Show.