Operette als Kraftwerk der Emotionen:
5 gute Gründe für Der Zarewitsch
1. Weil es eine Liebesgeschichte zum Mitfiebern, Mitweinen ist
Oft geht es in der Operette ganz schnell: Wenige Takte, schon haben sich zwei Figuren verliebt! Und wenige Takte später ist alles ganz anders. Der Zarewitsch aber erzählt eine Liebesgeschichte, die man in allen Phasen miterleben und mitfühlen kann. Der junge Thronfolger Aljoscha fühlt sich einsam, niemand kann seinen Panzer durchbrechen. Als er eines Tages auf jemanden trifft, der ihn in seinem Innersten berührt, verändert sich alles. Diese Geschichte bietet große, überwältigende Emotionen, wer am Ende – und eigentlich auch schon zwischendrin – nicht zumindest eine Träne vergießt, muss sehr abgebrüht sein.
2. Weil der Humor nicht zu kurz kommt
Neben dieser tragischen Liebesgeschichte gibt es im Zarewitsch noch ein zweites Paar, das im Laufe der Handlung seine ganz eigene Wandlung durchmacht: die beiden Diener Mascha und Iwan. Seit vielen Jahren verheiratet, durchleben sie Streitereien und Seitensprünge, kleine und größere Kämpfe und Versöhnungen. Zwischen vertauschten Damenhandtaschen, italienischen Eskapaden und feurigen Liebesschwüren ist das witzig, überdreht und auch musikalisch hochkomisch. Von großer Melancholie bis zu ausgelassenem Lachen können Sie also alle Gefühle durchleben. Operette als Kraftwerk der Emotionen!
3. Weil die Musik Lehárs all das überwältigend erzählt
Die Musik Lehárs zeigt alle Gefühlswelten. Schon die Zeitgenossen waren von der Melancholie überrascht und überwältigt. Doch so berührend er die Einsamkeit des Zarewitsch komponiert, so beschwingt und tanzfreudig ist die Welt Iwans und Maschas. Das große Orchester der Volksoper, der Chor und unsere Solistinnen und Solisten bringen die Musik großartig zu Gehör, etwa das weltberühmte „Wolgalied“.
4. Weil live ein wunderschöner Trickfilm entsteht
Der Regisseur und Künstler Steef de Jong hat in monatelanger Arbeit hunderte Zeichnungen per Hand gemalt und gestaltet, die die Geschichte des Zarewitsch erzählen. Entstanden ist so eine ganze Welt an Fantasie, Farben, Ideen! Diese Begeisterung erklärt sich aus der Geschichte von Steef de Jong: Als junger Mann entfachte eine Schallplatte mit dem „Wolgalied“ seine Begeisterung für Operette – seitdem träumte er davon, das Werk an der Volksoper zu inszenieren. Seine Zeichnungen werden live auf der Bühne animiert und bewegt, abgefilmt und projiziert. Das erinnert an alte Stummfilme, aber auch an liebevolle Trickfilme, und lädt das Publikum zum Staunen ein. So fantasievoll und liebevoll gestaltet haben Sie Operette noch nie gesehen.
5. Weil Sie ein gemeinsames Erlebnis machen können
Vier Darstellerinnen und Darsteller verkörpern in Der Zarewitsch alle Rollen: David Kerber, Hedwig Ritter, Juliette Khalil und Martin Enenkel. Auf der Bühne gesellt sich noch Regisseur Steef de Jong zu ihnen, der seine Zeichnungen live animiert. Mit ihren Körpern und Stimmen, aber auch mit Geräuschmaschinen, Kostümen und Kulissen aus Pappe erschaffen sie in ihrer Fantasie-Fabrik die Erzählung zusammen: Über diese fünf hinaus braucht es aber noch Ihre Fantasie! Schauen Sie, hören Sie, genießen Sie und werden Sie Teil von einem besonderen Gemeinschaftserlebnis!