zum Inhalt zur Navigation

suchen:

Loading...

RONJA ALS INSPIRATIONSFIGUR FÜR ALLE

Nach ihrer erfolgreichen Inszenierung von Alma widmet sich Ruth Brauer-Kvam, die bereits an zahlreichen Opernhäusern bewiesen hat, dass sie eine Expertin für junges Publikum ist, erstmals an der Volksoper einem Stück für die ganze Familie. In Ronja Räubertochter erzählt sie mit viel Musik über Freundschaft und den Mut der Kinder, die Feindschaften ihrer Eltern zu überwinden und sich eine eigene Sicht auf das Leben und die Natur zu schaffen. Ihre Inszenierung bringt den Mattiswald als atmosphärisches Musiktheater auf die Bühne. Die Musik, komponiert von Kyrre Kvam, fängt das Rauschen der Wälder ebenso ein wie die wilde Energie der Räuberbanden.

Dramaturgin Nina Moebius hat Regisseurin Ruth Brauer-Kvam und Komponist Kyrre Kvam Fragen nach ihrem persönlichen Zugang zu diesem Stück gestellt:


Was bedeutet das Stück Ronja Räubertochter für dich?

Ruth: „Ronja Räubertochter ist ein fantastisches Volksmärchen, das essenzielle Themen behandelt, die für Jung und Alt wichtig sind: Freundschaft, Versöhnung und Naturschutz. Ronja und Birk lösen gemeinsam einen scheinbar unlösbaren Konflikt. Gerade jetzt, wo so viele schreckliche Konflikte die Welt erhitzen und uns alle, also auch die Kinder, verunsichern, ist es sehr wichtig, uns auf hoffnungsvolle Geschichten zu besinnen. Geschichten, die zeigen, wie Versöhnung geht, wie wichtig Naturschutz ist und wie mutig wir alle sein können!“

Für wen ist es gedacht?

Ruth: „Das Stück ist für alle gedacht, für die gesamte Familie! Es soll Hoffnung geben und Inspiration, in den Wald zu gehen, Bäume zu umarmen, in der Wiese herumzukugeln und dabei komplett auf das Handy zu vergessen!“

Wie klingt Ronja Räubertochter?

Kyrre: „Die Musik klingt leicht nordisch und ist von Volksmusik inspiriert.“

Was hat dich beim Komponieren inspiriert?

Kyrre: „Ich habe viel Volksmusik aus Schweden und Norwegen gehört, ohne mich konkret auf Elemente festzulegen. Diese Musik hat mich sowieso früh als Musiker geprägt, sowohl alte norwegische Psalmen in der Kirche als auch schwedischer Jazz. Aber die Melodien entstehen eigentlich aus dem Text, aus dem Rhythmus der Sprache. Ich bin immer davon fasziniert, wie sich Melodien in Worten verstecken. Man muss mit Geduld genau reinhören, um niederschreiben zu können, was sich gut singen lässt.”

Foto von Kyrre Kvam und Ruth Brauer-Kvam
Kyrre Kvam und Ruth Brauer-Kvam