Martina Eisenreich
Martina Eisenreich studierte klassische Komposition an der Musikhochschule in München. Ihre Karriere startete mit der Musik zum Kinofilm Reine Geschmacksache, mehrere ihrer Projekte wurden in Los Angeles für den Student Academy Award nominiert und ausgezeichnet. 2020 wurde sie innerhalb einer Saison mit dem Preis der Deutschen Fernsehakademie und einer Doppelnominierung für den Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, zuvor gewann sie als erste Frau den Deutschen Filmmusikpreis für den Tatort "Waldlust", den der Film- und Opernregisseur Axel Ranisch zu ihrer eigens dafür geschriebenen Sinfonie drehte. Martina schrieb daraufhin die Filmmusik zu Axels Opernkinofilm „Orphea in Love“, der 2023 den Grand Prix Golden Prague gewann. Aktuelle Arbeiten sind Martinas Filmmusiken zur Politthriller Serie „Herrhausen", aufgenommen mit dem Countertenor Andreas Scholl und dem B´Rock Orchestra in Belgien, und der ORF Koproduktion "Bach - ein Weihnachtswunder", aufgenommen mit dem Thomanerchor Leipzig und dem Czech Ensemble Baroque. 2024 wurde sie zum zweiten Mal mit dem Deutschen Filmmusikpreis ausgezeichnet für die internationale Serie One Trillion Dollars (Lakeshore Records, USA 2024). Martina Eisenreich erhielt u.a. den Oberbayerischen Kulturpreis, den Preis der deutschen Schallplattenkritik, den Publikumspreis der Süddeutschen Zeitung und den Rolf Hans Müller Preis. Ihre Auftragskompositionen reichen heute von den Nibelungenfestspielen bis zum Los Angeles New Music Festival.