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Fünf gute Gründe für Die Dreigroschenoper

1. Der größte Theatererfolg der Geschichte neu interpretiert

Alleine in den ersten Jahren nach der Uraufführung 1928 wurde Die Dreigroschenoper an europäischen Bühnen über 10.000mal gegeben. Und das aus gutem Grund: Die Story vom Schäbigkeitswettbewerb zwischen Ganovenboss Macheath und „Bettlerkönig“ Peachum und der Emanzipation seiner Tochter Polly überzeugt seit bald 100 Jahren mit Tempo, Witz, bissiger Satire und natürlich den unsterblich gewordenen Songs, die Kurt Weill in Musik gesetzt hat.

2. Die richtigen Stimmen für Brecht und Weill

Die Dreigroschenoper will uns mit ihrem Titel eigentlich an der Nase herumführen, denn sie ist mehr ein Kommentar auf das Genre als eine Oper selbst. Nichtsdestotrotz klingen die Songs erst so richtig gut, wenn sie von großen Stimmen wie denen des vielseitig begabten Ensembles der Volksoper Wien interpretiert werden. Und das Beste: Einiges, was sogar für die Uraufführung gestrichen wurde weil nicht die richtigen Sänger:innen dafür besetzt waren, kommt in dieser Produktion ganz groß raus!

3. Sona MacDonald gibt ihr Rollen- und Hausdebüt

Ein wirkliches Highlight ist die Besetzung mit Sona MacDonald, die ihr Haus- und Rollendebüt gibt. Die ausgewiesene Weill-Expertin und virtuose Bühnendarstellerin hat schon fast alle Frauenrollen in der Dreigroschenoper gespielt. Jetzt wechselt sie die Perspektive und lädt uns alle zu dem Abenteuer ein, ganz neue Facetten an Mackie Messer zu entdecken.

4. Das Unbekannte im Bekannten entdecken

Die Dreigroschenoper meinen wir alle zu kennen. Doch das junge Team um Regisseur Maurice Lenhard hat sich vorgenommen, diesem Evergreen noch einmal neu auf den Zahn zu fühlen und nach dem Unbekannten im Bekannten zu suchen. Freuen Sie sich auf beste Unterhaltung, nachdenklich machende Momente und einige wohltuende Überraschungen in der Besetzung und der Interpretation.

5. Bühne und Kostüme: Showwelt und Glamour

Oft verbinden wir mit der Dreigroschenoper den bekannten zerlumpten Look. Doch was sich Malina Raßfeld für die Bühne und Christina Geiger für die Kostüme ausgedacht haben, bringt einen ganz und gar frischen Wind in Brechts und Weills Klassiker und ist ein echter Augenschmaus. Glamour, Selbstdarstellung und der Schutz vor Stößen in die Rippen – all das hat die Austatterinnen zu markanten Fashion-Statements und einem ganz besonderen Bühnenbild inspiriert. Und wenn Sie die Bühnentechnik der Volksoper Wien zu kennen meinen: An dieser sich immer wieder neu formierenden TV-Studio-Teppichlandschaft kann man sich einfach nicht sattsehen!