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Salome

Ein Regieklassiker kehrt zurück: Ab 8. November 2026 steht Luc Bondys zeitlose Inszenierung von Salome in der szenischen Einstudierung von Marie-Louise Bischofberger-Bondy wieder auf dem Spielplan der Volksoper Wien. Das Werk verbindet eine besondere Geschichte mit dem Haus, denn die Wiener Erstaufführung fand 1910 an der Volksoper statt. Im Zentrum der Wiederaufnahme steht ein besonderes Debüt: Hedwig Ritter, die bereits als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier mit ihrer Interpretation der Musik Richard Strauss’ begeisterte, ist erstmals in der Titelrolle der Salome zu erleben. Die Musikalische Leitung übernimmt Mikhail Agrest.

Es gibt nur 4 Vorstellungen dieses umjubelten Publikumserfolges. Es heißt also schnell Karten sichern!

Richard Strauss‘ Salome ist eines der verstörendsten und gleichzeitig berührendsten Werke der Opernliteratur, erzählt es doch von einer unfassbaren Obsession: Die Königstochter Salome ist der Dekadenz ihres Umfelds überdrüssig. Einen Gegenentwurf findet sie in der Keuschheit des von ihrem Stiefvater Herodes in einer Zisterne gefangengehaltenen Propheten Jochanaan. Seine Ablehnung steigert ihre Faszination zur Ekstase. Salome will ihn küssen, doch er weist sie zurück. Als Herodes seiner Stieftochter im Tausch gegen einen Tanz alles verspricht, was sie sich nur wünsche, willigt sie ein, fordert dafür aber einen hohen Preis: den Kopf des Propheten. 

Dieses herausfordernde Werk wurde an der Volksoper zu einem umjubelten Publikumserfolg. Das liegt an der großartigen Musik Richard Strauss‘, aber auch an Luc Bondys zeitloser Inszenierung, die längst ein Regieklassiker des 20. Jahrhunderts ist. Ursprünglich entstanden für die Salzburger Festspiele sorgte sie auch an der Volksoper für Begeisterung: „Salome an der Wiener Volksoper ist auch eine sehr gelungene Verneigung vor dem Theatermagier Luc Bondy und fesselt musikalisch in jedem Moment”, schrieb etwa der Kurier.

Nun kehrt die Aufführung zurück, und das mit einem aufsehenerregenden Debüt in der Titelrolle: Hedwig Ritter. Bereits als Feldmarschallin im Rosenkavalier bewies sie ihre Affinität zur Musik Richard Strauss‘: „Gefühlvoll und sensibel“, „stimmlich souverän und herzensklug“ und „mit blühendem Sopran“ waren nur einige der begeisterten Beschreibungen in der Presse. Nun ist sie unter der Musikalischen Leitung Mikhail Agrests erstmals als Salome zu erleben. Josef Wagner übernimmt die Partie des Jochanaan, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke ist als Herodes und Ursula Pfitzner als Herodias zu erleben.