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„Der Abend wird zum Triumph für das gesamte Ensemble“: Pressestimmen zur umjubelten Premiere von Die Fledermaus – Pride Edition

„Auf die ‚Pride Edition‘ der ‚Fledermaus‘ kann die Volksoper stolz sein: Die gelungene queere Bearbeitung des Operettenklassikers mit Conchita Tom Neuwirth als Frosch ließ das volle Haus Kopf stehen.“ (Die Presse, 10. 6. 2026)

„Vom Ereignischarakter her hat der Dienstagabend an der Wiener Volksoper vielleicht das bisherige Opernhighlight des Jahres gebracht. Die „Pride-Edition“ der „Fledermaus“ mit Tom Neuwirth als Frosch (…) zeigte, wie mit dem Drehen an wenigen Schrauben ein Unterhaltungsklassiker zum Aufdecker-Stück wird.“ (ORF, 10. 6. 2026)

„Der Abend wird zum Triumph für das gesamte Ensemble, dem Neuwirth den richtigen Kick gibt.“ (ORF, 10. 6. 2026)

„So bunt war der Operetten-Klassiker noch nie: ein humorvolles, bissiges Spiel über Liebe, Identität und gesellschaftliche Normen. (5 von 5 Sternen)“ (Kronen Zeitung, 10. 6. 2026)

„So findet zusammen, was zusammengehört. An der Volksoper wird die ‚Pride Edition‘ der Strauß-Operette zum stimmigen Gesamtkunstwerk. (…) Florian Hurler adaptierte dafür die luxuriöse Inszenierung von Robert Herzl, Jürgen Bauer und Moritz Franz Beichl kreierten eine herrlich unverschämte, anzügliche, wienerische Textfassung.“ (Der Standard, 11. 6. 2026)

Jaye Simmons (Adele), Ryta Tale (Ida)

„Umjubelter Star dieser regenbogenbunten Aufführung ist Tom Neuwirth. Auch als Conchita Wurst bekannt und globale Galionsfigur der LGBT-Community. Unter tosendem Applaus betritt er die Bühne. Als Frosch bringt er erneut seine Vielseitigkeit zwischen Musik und Schauspiel auf die Bühne.“ (Kronen Zeitung, 10. 6. 2026) 

„Gerade die Operette war noch nie eine reine Hetero- Angelegenheit. Und so passt der queere Dreh, den Jürgen Bauer und Moritz Franz Beichl dem Strauß'schen Fledermaus-Libretto für die Pride-Ausgabe geben, fugenlos.“ (Kurier, 10. 6. 2026)

„Die Fledermaus Pride Edition : Wenn das keine neue Tradition wird, ist die Volksoper schlecht beraten.“ (Die Presse, 10. 6. 2026)

„Wundervoll schmiegsam die Geigen in der Ouvertüre unter der Leitung von Tobias Wögerer. Davor und danach: ein Trubel wie im Taubenschlag. Bitte in Zukunft jeden Juni!“ (Der Standard, 11. 6. 2026)

„Florian Hurler hat Robert Herzls alte Inszenierung auf die neuen Pride-Dialoge hin tadellos abgestimmt. Diese stammen von Jürgen Bauer und Moritz Franz Beichl jener Dramaturg am Haus, dieser Regisseur (…) und beide auch erfahrene Autoren. Sie mischen neue Gags mit solchen, die alt sind oder alt sein könnten (das muss kein Nachteil sein), greifen lustvoll in die Klischeekiste, weil la Regenbogenparade jede Art der Sichtbarkeit und jede sichtbar gemachte Facette zwischen Drag, Kink und Normalität besser ist als Unsichtbarkeit und vermanschkern das mit der Operettentradition, die von alledem letztlich ohnehin nie weit weg war.“ (Die Presse, 10. 6. 2026)

Martin Winkler (Frank), Tom Neuwirth (Frosch)

„Besonders hervorzuheben ist auch Dragqueen Ryta Tale, die als Schwester Ida mit einer Hommage an Kaiserin Sisi ihr Talent und Können zeigt. Höhepunkt: die Balletteinlage.“ (Kronen Zeitung, 10. 6. 2026)

„Wenn der Frosch zu Beginn des dritten Aktes den Marianne-Rosenberg-Klassiker „Er gehört zu mir“ anstimmt, dann ist die Frage der Formulierbarkeit von Liebe und Zugehörigkeit gegen gesellschaftlichen Druck gemeint. Dieses Thema betrifft alle, egal welcher Orientierung sie in ihrem Liebesleben folgen. Und das macht dieser Abend auf eindringliche und zugleich brachial lustige Weise deutlich.“ (ORF, 10. 6. 2026) 

„Doch die memorabelste Leistung an diesem Abend erbrachte die auch im Wortsinn überragende Drag-Queen Ryta Tale in der kleinen Rolle der Ida als Riesen-Sissi mit Plateau-Pumps und wenn nötig deftigem Umgangston, aber auch als spaßig ungelenke Solistin in der Pizzicato-Polka -Balletteinlage, inklusive finalem Spagat: Chapeau!“ (Die Presse, 10. 6. 2026)

„Daniel Schmutzhard gibt als Eisenstein, der gern den Anschein wahren, aber noch gerner Männer küssen würde, alles, auch stimmlich. Viel Liebe erfuhr Jaye Simmons für ihre quirlige und hellklare Adele, Johanna Arrouas stattet die eifersüchtige und am Schluss sehr versöhnliche Rosalinde mit viel Energie und Männergesten aus. (…)  Szenegröße Ryta Tale ist eine überlebensgroße Erscheinung im Sisi-Kostüm. Das Volksopernorchester unter Tobias Wögerer spielt einen beherzten Strauß-Sound, der auch für manche (n) im Publikum beim ersten Operettenbesuch das Genre schön und zugänglich aufbereitet.“ (Kurier, 10. 6. 2026)

„Diese Inszenierung denkt konsequent zu Ende, was Strauss und sein Librettist an Andeutungen ausgelegt haben. Und sie spart zum Gaudium des Publikums nicht mit zotigen Witzen (…). Doch hinter den Gags lauern ernste Botschaften. Und ausreichend Codes für die Szene.“ (ORF, 10. 6. 2026)

Johanna Arrouas (Rosalinde), Daniel Schmutzhard (Gabriel von Eisenstein)