zum Inhalt zur Navigation

suchen:

Loading...

Pressezentrum

Pressebüro der Volksoper Wien

Währinger Straße 78, 1090 Wien

Mag. Eva Koschuh
+43/1/514 44-3410
eva.koschuh@volksoper.at

Sarah Stöger, MA
+43/1/514 44-3412
sarah.stoeger@volksoper.at

Highlights im Mai in der Volksoper Wien

Die Volksoper Wien lädt im Mai zu einem vielfältigen Programm zwischen Oper, Ballett und Popkultur: Mit Titus präsentiert die derzeitige Generation des Opernstudios seine Abschlussproduktion – eine Kammerfassung des Mozart-Klassikers als packenden Politthriller über Macht und Manipulation (Premiere am 8. Mai 2026 im MuTh am Augarten). Das Wiener Staatsballett bringt mit American Signatures einen facettenreichen Abend mit Werken von Jerome Robbins, Pam Tanowitz, Lar Lubovitch und Jessica Lang auf die Bühne (Premiere am 9. Mai 2026). Ergänzt wird das Programm durch ESC-Sing-Alongs an drei Abenden bei freiem Eintritt vor der Volksoper sowie die Live-Übertragung des Finales am 16. Mai 2026 auf der großen Bühne – ganz im Zeichen von „United by Music“.


PREMIERE DES OPERNSTUDIOS: TITUS

Nach Così fan tutte, der Abschlussproduktion des ersten Opernstudio-Jahrgangs der Volksoper im Jahr 2024, präsentiert sich der zweite Jahrgang des jungen Ensembles nun mit einem weiteren Repertoireklassiker von Wolfgang Amadeus Mozart am 8. und 10. Mai 2026 im MuTh am Augarten. In einer eigenen, neu arrangierten Kammerfassung des brasilianischen Komponisten Ricardo Vendramin Ross (*1995) zeigt Opernstudioleiter Maurice Lenhard als Regisseur die Nahebeziehungen von Mozarts Oper zu aktuellen weltpolitischen Dynamiken und entwirft so einen zeitgenössischen Politthriller. In diesem ist jene finale Vergebung, in der die titelgebende Milde („clemenza“) von Tito begründet ist, kein Akt der Menschlichkeit, sondern vielmehr ein Instrument der Kontrolle – eine Staatslüge, die Loyalität erzeugt und Widerstand neutralisiert. Sie suggeriert Stabilität, während es dem eiskalt berechnenden Tito eigentlich um Machtsicherung geht. In einer Welt der Medienbilder verstricken sich die beiden Liebespaare Vitellia und Sesto sowie Servilia und Annio in ein skrupelloses System von Intrige, Korruption und Mord … Denn Macht und Ohnmacht liegen gefährlich nahe beieinander, und sogar Vergebung kann zur Waffe werden.


→ MEHR INFOS & BESETZUNG


PREMIERE DES WIENER STAATSBALLETTS: AMERICAN SIGNATURES

Am 9. Mai 2026 präsentiert das Wiener Staatsballett seine zweite Premiere dieser Saison in der Volksoper Wien. Jerome Robbins zählt zu den wichtigsten Ballettschöpfern des 20. Jahrhunderts und hat mit seinem unverkennbaren Stil den amerikanischen Tanz entscheidend geprägt. Interplay, seine zweite choreografische Arbeit, die 1945 in New York Premiere feierte, eröffnet schwungvoll den Vierteiler American Signatures, der Ikonen des Tanzes mit gegenwärtigen choreografischen Stimmen vereint. Zu Morton Goulds jazzig angehauchter Partitur wird der Stücktitel Interplay Programm: Wie auf einem Spielplatz begegnen sich die Tänzer:innen voller Spaß, aber auch wetteifernd in Robbins’ Choreografie, die das klassische Ballettvokabular mit Jazzelementen bereichert und mit der der Theatermacher und Tanzkünstler eines jener Werke geschaffen hat, die seine Ästhetik entscheidend geprägt haben.
 
Zwei Pas de deux bilden den Mittelteil des Ballettabends: Pam Tanowitz’ Dispatch Duet, welches die in New York lebende Choreografin mit dem Royal Ballet London uraufgeführt hat, manipuliert das formale klassische Schrittmaterial auf unbekannte und amüsante Weise zu einer Komposition des Amerikaners Ted Hearne, der – parallel zu Tanowitz’ choreografischer Sprache – musikalische Ideen und Konventionen verdreht und sie durch seine individuelle musikalische Sprache filtert. 
 
Lar Lubovitchs Each In Their Own Time ist eine jüngere Arbeit des Choreografen, der seit Jahrzehnten zu den vielseitigsten und populärsten Amerikas gehört. Unter dem Eindruck der Covid-Pandemie für zwei Solisten des New York City Ballet entstanden, kreiert das Duett eine intime, nach innen gestaltete Welt – choreografiert mit emotionaler Tiefe und architektonischer Klarheit zu Klavierwerken von Johannes Brahms, die von einer Pianistin auf der Bühne gespielt werden.
 
Let Me Mingle Tears With Thee ist Jessica Langs visuell-choreografische Auseinandersetzung mit Giovanni Battistas Pergolesis berühmter Vertonung von Stabat mater. Die Hauschoreografin des Pacific Northwest Ballet entwickelt eine berührende Bewegungssprache, mal fließend-weich, mal energetisch-impulsiv, und lässt mit den Tänzer:innen die sakrale Musik lebendig werden. 
 
→ MEHR INFOS ZUM STÜCK


EUROVISION SONG CONTEST: SINGALONGS UND PUBLIC VIEWING

Die Volksoper Wien lädt dreimal in der Woche vor dem Finale (11. Mai 18:30 Uhr, 13. Mai, 18:00 Uhr, 15. Mai, 18:00 Uhr) zum großen ESC-Sing-Along vor dem Haus – für alle bei freiem Eintritt! Unterstützt durch den Volksopern-Chor geht es mit den größten ESC-Hits der letzten sieben Jahrzehnte auf eine Zeitreise von den 1950ern bis heute, von „Volare“ von Domenico Modugno über das unsterbliche „Merci, Chérie“ von Udo Jürgens und ABBAs „Waterloo“ bis zu „Dschinghis Khan“, Johnny Logans „Hold me Now“ und vielen Hits mehr – Überraschungen garantiert!
 
Und das mit Moderation und Text zum Mitlesen, damit auch wirklich alle Hobbysänger:innen, ESC-Fans und Gesangstalente mit Begeisterung dabei sein können. Denn noch mehr als das gemeinsame Zuhören bringt uns das gemeinsame Singen Menschen näher, die auf den ersten Blick ganz anders sind als wir. Und geht es nicht genau darum beim ESC, der heuer unter dem Motto „United by Music“ steht? Ein Motto, das an der Volksoper seit jeher gilt: Menschen aus über 30 Nationen auf und hinter der Bühne machen sie zum perfekten Match, wenn die Welt nach Wien kommt, um das einzigartige Musikevent zu feiern.
 
Am 16. Mai 2026 lädt die Volksoper dann zum Finale zum Public Viewing in ihren wunderschönen Zuschauerraum. Gemeinsam mit 1.300 anderen Menschen heißt es: jubeln, mitfiebern, feiern! Wo ließe sich das besser tun als vor einer großen Leinwand, mit toller Sound-Anlage? Unsere Theater-Buffets haben natürlich geöffnet, holen Sie sich also ein Getränk und tauschen Sie sich in unseren Foyers und Wandelgängen über ihr Lieblingslied, über bizarre Auftritte und exzentrische Bühneshows, über berührende Momente und ihre Favoriten aus. Gemeinsam lässt sich "United by Music" noch besser genießen!
 
(Gratis Eintritt. Kostenlose Platzkarten sind ab 9. Mai 2026, 10:00 Uhr online und an den Kassen erhältlich.)
 
→ MEHR INFOS ZUM SINGALONG
→ MEHR INFOS ZUM PUBLIC VIEWING