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Pressezentrum

Pressebüro der Volksoper Wien

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Mag. Eva Koschuh
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Die Piraten von Penzance

Am 27. März 2026 feiert Die Piraten von Penzance Premiere an der Volksoper Wien – eine herrlich „very british“ Comic Opera voller Slapstick und anarchischem Humor. In der Regie von SPYMONKEY (Toby Park und Aitor Basauri), Englands gefeiertem Ensemble für Physical Comedy, trifft die satirische Welt von Gilbert & Sullivan auf schwarzen Humor zwischen Monty Python und Marx Brothers. Die musikalische Leitung übernimmt dabei die Britin Chloe Rooke. Mit an Bord ein spielfreudiges Ensemble: Katia Ledoux als Piratenkönig, Julia Edtmeier als Leutnant Samuel sowie Publikumslieblinge wie Johanna ArrouasJakob SemotanStefan Cerny und Jaye Simmons.

VERY BRITISH!

Die verrückte Handlung der Comic Opera Die Piraten von Penzance hätte bereits im 19. Jahrhundert dem britischen Humor à la Monthy Python alle Ehre gemacht: Ein junger Mann wird nicht zum Lotsen ausgebildet, sondern bei Piraten in die Lehre geschickt, weil seine liebenswerte Gouvernante „pilot“ (Lotse) und „pirat“ (Pirat) verwechselt hat. Mit Vollendung seines 21. Lebensjahrs hätte Frederic seine Lehre eigentlich beendet, wäre er nicht ausgerechnet in einem Schaltjahr geboren! So ist er nach Piraten-Logik erst fünf Jahre alt … Ausgehend von diesem existenziellen Dilemma entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen dem Piratenlehrling und Mabel, einer jungen Dame aus britischem Militäradel. Ohne die Royals ging bereits bei Gilbert & Sullivan nichts, und so wird Queen Victoria als regina ex machina am Schluss alles einem guten Ende zuführen. „Was halte ich nun selbst von dem Stück? Das Libretto ist genial, geistreich, zum Teil herrlich komisch“, meinte der Komponist Arthur Sullivan einst selbst. Eine wunderbare Ausgangsbasis für diese Operette, die zur Abwechslung einmal das Merkmal „very british“ trägt!

DIE CLOWNS SIND ZURÜCK!

Clownerie feiert als theatrale Kunstform weltweit große Erfolge und beinhaltet weit mehr als die ikonische rote Nase. SPYMONKEY ist Englands führendes Ensemble für Physical Comedy mit Sitz in Brighton und besteht im Kern aus den künstlerischen Leitern Toby Park und Aitor Basauri. Seit 1998 machen SPYMONKEY „Theatre of the Funny“, wie sie es selbst bezeichnen. Mit schwarzhumorigem, provokantem Slapstick, der „irgendwo zwischen Monty Python, den Marx Brothers und Samuel Beckett angesiedelt ist“ (The Houston Chronicle), hat sich SPYMONKEY als wahrhaft internationales Phänomen erwiesen, von Las Vegas bis an die Volksoper Wien.

„Die Werke von Gilbert & Sullivan haben durchaus einen politischen Motor: Sie beherrschen das Prinzip von ‘Topsy Turvy’, wie man auf Englisch sagt, zur Perfektion, das bedeutet: Sie stellen die Welt auf den Kopf! Komödie ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Wenn in The Pirates of Penzance also sowohl Piraterie als auch Polizei zum Ziel von Satire und Parodie werden, ist das eine Kraft, die sich auch heute noch überträgt! – I think it’s gonna be fucking brilliant“, so Toby Park.

Ihre Inszenierung von Orpheus in der Unterwelt in der Saison 2022/23 war die erste Arbeit des Duos an einem Opernhaus und wurde sowohl vom Publikum als auch von der Presse enthusiastisch gefeiert. Und auch die opulente Ausstattung der Götter- und Unterwelt von Julian Crouch wurde in den Olymp des hiesigen Musiktheatergeschehens gehoben und mit einem Musiktheaterpreis ausgezeichnet. In der aktuellen Spielzeit widmet sich dasselbe Team nun der britischsten aller Operetten: Die Piraten von Penzance! Freuen Sie sich auf alles, was bei diesem Sujet dazugehört: Augenklappe, Holzbein, Enterhaken und der ikonische Papagei auf der Schulter werden nicht fehlen … In diesem bunten Treiben werden aber auch die Urgroßenkelinnen der beiden Komponisten Gilbert und Sullivan, gespielt von Lucy Hopkins und Petra Massey, die Volksoper entern! In die Rolle des Piratenkönigs schlüpft Katia Ledoux, der Leutnant Samuel wird gespielt von Julia Edtmeier. Aber auch Publikumslieblinge wie Johanna ArrouasJakob SemotanStefan Cerny und Jaye Simmons sind Teil des Ensembles.

In diesem Sinne: Hissen wir die Piratenflagge – auf nach Cornwall, auf nach Penzance!

  → Mehr Infos gibt's hier!