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Pressezentrum

Pressebüro der Volksoper Wien

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Ronja Räubertochter

Mit der Uraufführung von Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter am 20. September 2026 feiert die Volksoper die erste Premiere der neuen Saison. Regisseurin Ruth Brauer-Kvam bringt den beliebten Kinderbuchklassiker als großes Musiktheatererlebnis für die ganze Familie auf die Bühne. Die von nordischer Volksmusik inspirierte Musik stammt von Kyrre Kvam und wurde von Keren Kagarlitsky orchestriert. Die musikalische Leitung übernimmt Maayan Franco. In den Hauptrollen sind Hannah Severin als Ronja und Eike Onyambu als Birk zu erleben. Ronja Räubertochter erzählt eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und Versöhnung und verbindet Abenteuer, Humor und große Gefühle zu einem Theatererlebnis für Jung und Alt.

„ERSCHRICK NICHT, BIRK. JETZT KOMMT MEIN FRÜHLINGSSCHREI!“

Mit Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter feiert ein Stück für die ganze Familie Premiere an der Volksoper. Die für das Haus von Stephan Lack erstellte Bühnenfassung des Kinderbuchklassikers ist ein großes Abenteuer über das Erwachsenwerden und die Kraft der Versöhnung. Es erzählt von Kindern, die klüger sind als ihre Eltern, und davon, dass man manchmal über den eigenen Schatten (oder den tiefen Höllenschlund) springen muss, um das Glück zu finden.

In einer wilden Gewitternacht kommt Ronja zur Welt. Sie ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis und der ganze Stolz der Mattisbande. Doch die Mattisburg ist seither nicht mehr das sichere Bollwerk, das sie einst war: Ein gewaltiger Blitzschlag hat sie in zwei Teile gespalten. Und ausgerechnet in der anderen Hälfte, jenseits des tiefen Höllenschlunds, nistet sich die verfeindete Sippe des Borka ein. Mattis, der mächtige Räuberhauptmann, schäumt vor Wut. Doch seine Tochter Ronja denkt gar nicht daran, den uralten Streit der Väter fortzuführen. Stattdessen schließt sie Freundschaft mit Birk, dem Sohn des Erzfeindes. Als der Konflikt zwischen den Eltern eskaliert, fassen Ronja und Birk einen mutigen Entschluss: Sie fliehen in die Bärenhöhle. Dort, tief im Wald, beginnt ein Sommer voller Freiheit, umgeben von geheimnisvollen Graugnomen, gefährlichen Wilddruden und seltsamen Rumpelwichten. Ein mitreißendes Musiktheatererlebnis voller Witz, Herz und großer Gefühle, bei dem am Ende nicht nur der Frühling, sondern auch der Frieden Einzug hält.


RONJA ALS INSPIRATIONSFIGUR FÜR ALLE

Nach ihrer erfolgreichen Inszenierung von Alma widmet sich Ruth Brauer-Kvam, die bereits an zahlreichen Opernhäusern bewiesen hat, dass sie eine Expertin für junges Publikum ist, erstmals an der Volksoper einem Stück für die ganze Familie. In Ronja Räubertochter erzählt sie mit viel Musik über Freundschaft und den Mut der Kinder, die Feindschaften ihrer Eltern zu überwinden und sich eine eigene Sicht auf das Leben und die Natur zu schaffen. Ihre Inszenierung bringt den Mattiswald als atmosphärisches Musiktheater auf die Bühne. 

Ronja Räubertochter ist ein fantastisches Volksmärchen, das essenzielle Themen behandelt, die für Jung und Alt wichtig sind: Freundschaft, Versöhnung und Naturschutz. Ronja und Birk lösen gemeinsam einen scheinbar unlösbaren Konflikt. Gerade jetzt, wo so viele schreckliche Konflikte die Welt erhitzen und uns alle, also auch die Kinder, verunsichern, ist es sehr wichtig, uns auf hoffnungsvolle Geschichten zu besinnen. Geschichten, die zeigen, wie Versöhnung geht, wie wichtig Naturschutz ist und wie mutig wir alle sein können“, so Ruth Brauer-Kvam.

Die Musik, komponiert von Kyrre Kvam, fängt das Rauschen der Wälder ebenso ein wie die wilde Energie der Räuberbanden: „Die Musik klingt leicht nordisch und ist von Volksmusik inspiriert. Ich habe viel Volksmusik aus Schweden und Norwegen gehört, ohne mich konkret auf Elemente festzulegen. Diese Musik hat mich sowieso früh als Musiker geprägt, sowohl alte norwegische Psalmen in der Kirche als auch schwedischer Jazz. Aber die Melodien entstehen eigentlich aus dem Text, aus dem Rhythmus der Sprache. Ich bin immer davon fasziniert, wie sich Melodien in Worten verstecken. Man muss mit Geduld genau reinhören, um niederschreiben zu können, was sich gut singen lässt.”

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