„ERSCHRICK NICHT, BIRK. JETZT KOMMT MEIN FRÜHLINGSSCHREI!“
Mit Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter feiert ein Stück für die ganze Familie Premiere an der Volksoper. Die für das Haus von Stephan Lack erstellte Bühnenfassung des Kinderbuchklassikers ist ein großes Abenteuer über das Erwachsenwerden und die Kraft der Versöhnung. Es erzählt von Kindern, die klüger sind als ihre Eltern, und davon, dass man manchmal über den eigenen Schatten (oder den tiefen Höllenschlund) springen muss, um das Glück zu finden.
In einer wilden Gewitternacht kommt Ronja zur Welt. Sie ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis und der ganze Stolz der Mattisbande. Doch die Mattisburg ist seither nicht mehr das sichere Bollwerk, das sie einst war: Ein gewaltiger Blitzschlag hat sie in zwei Teile gespalten. Und ausgerechnet in der anderen Hälfte, jenseits des tiefen Höllenschlunds, nistet sich die verfeindete Sippe des Borka ein. Mattis, der mächtige Räuberhauptmann, schäumt vor Wut. Doch seine Tochter Ronja denkt gar nicht daran, den uralten Streit der Väter fortzuführen. Stattdessen schließt sie Freundschaft mit Birk, dem Sohn des Erzfeindes. Als der Konflikt zwischen den Eltern eskaliert, fassen Ronja und Birk einen mutigen Entschluss: Sie fliehen in die Bärenhöhle. Dort, tief im Wald, beginnt ein Sommer voller Freiheit, umgeben von geheimnisvollen Graugnomen, gefährlichen Wilddruden und seltsamen Rumpelwichten. Ein mitreißendes Musiktheatererlebnis voller Witz, Herz und großer Gefühle, bei dem am Ende nicht nur der Frühling, sondern auch der Frieden Einzug hält.