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Pressezentrum

Pressebüro der Volksoper Wien

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Orpheus in der Unterwelt

Wo Spymonkey draufsteht, ist ganz viel Theater drin. Aber auch viel Physical Comedy und Clownerie! Die britische Theatertruppe inszeniert an der Volksoper Jacques Offenbachs Orpheus in der Unterwelt und stellt damit die Götterparodie auf den Kopf.

In Jacques Offenbachs Orpheus in der Unterwelt darf über triste Ehen ebenso gelacht werden wie über verkorkste Götter und eine partysüchtige Unterwelt. Das komödiantische Meisterwerk hat nichts mehr von der hehren Mythenwelt früherer Vertonungen. 1858 im Pariser Theater der „Bouffes-Parisiens“ uraufgeführt, bricht hier eine neue Welt an, die Welt der Operette, als deren Grundstein Orpheus in der Unterwelt bis heute gilt.

Offenbach kehrt zurück

Das Publikum erlebt die alten Helden als Pantoffelhelden: Orpheus (Daniel Kluge) als stinklangweiligen Musiklehrer und Eurydike (Hedwig Ritter) als seine von ihm genervte Ehefrau. Als Eurydike zur Hölle fährt, könnte nichts ihren Gatten mehr erfreuen! Wäre da nicht die Öffentliche Meinung (Ruth Brauer-Kvam), die Orpheus dazu nötigt, seine Frau bei Göttervater Jupiter (Marco Di Sapia) im Olymp zurückzufordern. Von Nektar und Ambrosia gelangweilt, kommt gleich die ganze Götterfamilie mit in die Unterwelt, wo mit dem sogenannten Höllen-Cancan eines der bekanntesten Stücke der Musikgeschichte wartet

Physical Comedy ...

Wie lustig kann Operette heute sein? Diese Frage wird Spymonkey beantworten, Großbritanniens führendes Ensemble für Physical Comedy und moderne Clownerie. Mit Orpheus in der Unterwelt präsentiert die Gruppe ihre erste Produktion an einem Opernhaus. „Das Werk passt perfekt zu unserer komödiantischen Handschrift“, so Toby Park, einer der künstlerischen Leiter. „Als Antikenparodie und Mythentravestie präsentiert das Stück eine Welt, die jeder kennt, und stellt diese intelligent auf den Kopf. Genauso funktionieren auch unsere performative Sprache und unsere Form der Comedy!“

... und der innere Clown

Ein Schritt raus aus der Komfortzone, hin zum eigenen inneren Clown: „Wer im Theater nur auf Sicherheit spielt, wird das Interesse des Publikums schnell verlieren‘‘, sagt der Theatermacher. Wenn Sie also glauben, Sie hätten das Ensemble der Volksoper schon in allen seinen Facetten erlebt, so haben Sie sich getäuscht, denn in Orpheus in der Unterwelt entfalten Timothy Fallon (Pluto), Juliette Khalil (Cupido), Katia Ledoux (Venus), Ursula Pfitzner (Juno), Jakob Semotan (Merkur) u.v.m. ihr wahres Clown-Potenzial! Die Musikalische Leitung liegt dabei in den sicheren Händen von Alexander Joel.

Ruth Brauer-Kvam über die öffentliche Meinung

Multitalent Ruth Brauer-Kvam, zuletzt als Conférencier in Cabaret umjubelt, spielt die Öffentliche Meinung und sagt dazu: „Heutzutage ist die Öffentliche Meinung überall und ständig vorhanden. In allen Sozialen Medien, auf der Straße und im Bekanntenkreis. Niemand, der in der Öffentlichkeit steht, ist vor ihr ,sicher'. Das ist einerseits eine großartige Entwicklung, anderseits dürfen wir dabei aber nie vergessen: ,Meinen ist ein mit Bewusstsein sowohl subjektiv, als objektiv unzureichendes Fürwahrhalten.'“ (Immanuel Kant)

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