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Buch von Fred Ebb & Bob Fosse | Musik von John Kander | Liedtexte von Fred Ebb
Nach dem Theaterstück Chicago von Maurine Dallas Watkins
Deutsch von Erika Gesell und Helmut Baumann
Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin
CHICAGO is presented by special arrangement with Samuel French, Inc., New York

Chicago, 1920er: Roxie Hart tötet ihren Liebhaber und landet im Gefängnis, wo sie nicht nur auf die ehrgeizige Doppelmörderin Velma Kelly trifft, sondern auch auf „Mama“ Morton, die es perfekt versteht, auf der Klaviatur von Macht, Intrigen und Glamour zu spielen. Mit Hilfe des Anwalts Billy Flynn und der Boulevardjournalistin Mary Sunshine wird Roxie zur Medienikone gemacht. Roxies Stern strahlt unaufhaltsam, wäre da nicht Velma, die sich um den wohlverdienten Ruhm gebracht sieht … Und der nächste Skandal, der schon um die Ecke wartet.

Nach über 50 Jahren ist Chicago immer noch eines der ikonischen Broadway-Musicals, das alles vereint, was dieses Genre so faszinierend macht: eine Geschichte über Ruhm, Ehrgeiz und die Verlockungen der Showbiz-Welt, mit weltbekannten Songs – allen voran „All That Jazz“ – und mitreißendem Tanz. Regisseurin Lotte de Beer, die das Stück gemeinsam mit der in Kuba geborenen, mehrfach ausgezeichneten Choreografin Arielle Smith auf die Bühne bringt, nennt Chicago ein Beispiel für „Brecht’sches Storytelling, das zeigt, wie sehr wir es lieben, mit Geschichten unterhalten zu werden, die uns vom Bösen der Menschheit erzählen. Wir lassen uns verführen, von Musik und Jazz und Tanz begeistern – und stolpern im nächsten Augenblick tatsächlich über eine Leiche.“


Ouvertüre vor der Vorstellung

Bei der Vorstellung am 28. Oktober 2026 gibt es um 18:15 Uhr eine kostenlose Werkeinführung für die Besucher:innen der Vorstellung durch Dramaturgin Lisa Kerlin im Parkett/Zuschauerraum.

Leading Team

Choreographie Arielle Smith

Bühnenbild Christof Hetzer

Choreinstudierung Roger Díaz-Cajamarca

Stunt coordinator Ran Arthur Braun

Dramaturgie Lisa Kerlin

Weitere Termine und Besetzung

Mi 21 Oktober 2026

Ausverkauft

1 Pause
11:00

Preise Z

Do 22 Oktober 2026

1 Pause
19:00

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Sa 24 Oktober 2026

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Mi 28 Oktober 2026

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Sa 31 Oktober 2026

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Do 5 November 2026

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Mi 11 November 2026

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Sa 14 November 2026

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Fr 20 November 2026

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So 22 November 2026

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Di 24 November 2026

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Mi 25 November 2026

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Fr 4 Dezember 2026

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Fr 11 Dezember 2026

1 Pause
18:00

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Di 15 Dezember 2026

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So 20 Dezember 2026

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So 20 Dezember 2026

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So 27 Dezember 2026

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Mi 30 Dezember 2026

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Sa 2 Jänner 2027

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Di 5 Jänner 2027

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Sa 9 Jänner 2027

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So 30 Mai 2027

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Di 1 Juni 2027

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So 6 Juni 2027

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Sa 19 Juni 2027

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Do 24 Juni 2027

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Mo 28 Juni 2027

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Mi 30 Juni 2027

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Chicago, in den 1920er-Jahren: Die Nachtclubsängerin Roxie Hart träumt von der ganz großen Karriere auf der Bühne, von einem Leben im Rampenlicht. Als sie ihren Liebhaber im Affekt erschießt, scheint dieser Traum zunächst endgültig ausgeträumt. Doch im Gefängnis entdeckt Roxie eine Welt, in der ein Verbrechen zur Eintrittskarte in die Öffentlichkeit werden kann.

Denn dort trifft sie auf Velma Kelly, gefeierter Varieté-Star und ebenfalls des Mordes angeklagt. Velma kennt die Regeln des Spiels bereits: Wer die Presse auf seiner Seite hat, bleibt im Gespräch – und wer im Gespräch bleibt, hat auch vor Gericht die besseren Karten. Mit Hilfe der Gefängnisaufseherin Mama Morton und des Star-Anwalts Billy Flynn werden Prozesse zu Inszenierungen, Lebensgeschichten zu Schlagzeilen und Angeklagte zu öffentlichen Figuren.

Roxie lernt schnell. Sie erfindet sich neu, spielt mit den Erwartungen der Reporter und entdeckt, wie viel Macht in einer gut erzählten Geschichte liegt. Doch Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut. Zwischen Roxie und Velma beginnt ein erbitterter Konkurrenzkampf um Titelseiten und die Sympathien des Publikums.

Schließlich wird der Gerichtssaal zur Bühne und die Bühne zum Gerichtssaal: In einer Stadt, die nach immer neuen Sensationen verlangt, verschwimmen Wahrheit und Inszenierung, Verbrechen und Unterhaltung.

Bilder und Videos

Für alle Personen, die einen Screenreader nutzen, folgt an dieser Stelle eine allgemeine Beschreibung der visuellen Aspekte der Aufführung (Bühnenbild, Kostüme…) anstelle der Fotogalerie.

Das Stück spielt in einem reduzierten, dunklen Bühnenbild, welches die Spielorte im Chicago der 1920er Jahre darstellt. Eine hohe, massive Wand mit einer rauen, fleckigen Oberfläche in Grau-, Braun- und Rosttönen dominiert den Bühnenraum. Davor befindet sich eine breite Treppenanlage, die zu einer erhöhten Plattform mit Metallgeländern führt. Diese Treppe befindet sich auf der Drehbühne, durch Drehung kommen weitere Spielorte in den Blick. Auf der unteren Ebene stehen etwa schlichte Metallbettgestelle, Tische oder Stühle, die an die Ausstattung eines Gefängnisses erinnern, und Schlafzimmer oder Gefängnisräume darstellen. In den Shownummern verwandelt sich das Erscheinungsbild der Bühne. Plötzlich tauchen intensive rote Scheinwerfer die Bühne in ein dramatisches Licht. Nebelschwaden steigen auf, während die Treppenstufen rötlich leuchten und die Szenerie an eine große Showbühne erinnert. Auch die Kostüme wechseln zwischen Alltäglichkeit und Glamour. In den Gefängnisszenen tragen die Darsteller graue, dunkle oder verwaschene Kleidung, darunter schlichte Hosen und Hemden. In den großen Show- und Tanznummern treten sie dagegen in knappen, glitzernden Outfits auf: silberne und schwarze Pailletten, kurze Röcke, Corsagen, Strumpfhosen und hochhackige Schuhe prägen das Bild. Einzelne Figuren tragen auffällige Pelzmäntel, Hüte oder elegante Anzüge. Die Kostüme betonen die Körper und Bewegungen der Darsteller und erinnern an die Varieté- und Jazzkultur der 1920er-Jahre. Das Ensemble ist häufig dicht gruppiert. Die Darsteller sitzen auf den Treppenstufen, knien am Boden oder bilden ausladende Tanzformationen. Die Choreografien sind körperbetont und dynamisch. Die Inszenierung macht ihre eigenen Theatermittel sichtbar. Die Kulisse wirkt bewusst rau, die Requisiten bleiben auf das Wesentliche beschränkt. Vor dieser rauen, offenen Theaterlandschaft entfaltet sich eine schillernde Showwelt aus Glanz, Licht und Bewegung. Der Kontrast zwischen Gefängnisalltag und glamouröser Unterhaltung wird sichtbar.

Beiträge aus dem Weborello

5 gute Gründe für Chicago

Wien wird Chicago werden! Am 24. Oktober 2026 feiert der Musicalhit Chicago Premiere an unserem Haus. Wir haben 5 gute Gründe zusammengestellt, warum Sie die Aufführung auf keinen Fall verpassen sollten!