Salome
Musikdrama von Richard Strauss
Text vom Komponisten nach Oscar Wilde
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
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Die Königstochter Salome ist der Dekadenz und Amoralität ihres Umfelds überdrüssig. Einen Gegenentwurf dazu findet sie in der Keuschheit des von ihrem Stiefvater Herodes in einer Zisterne gefangengehaltenen Propheten Jochanaan, der sie mittels auratischer Reden in den Bann zieht. Jochanaans Ablehnung steigert ihre Faszination zur Ekstase: Salome will ihn küssen. Als der ihr verhasste Herodes seiner Stieftochter im Tausch gegen einen Tanz alles verspricht, was sie sich nur wünsche, ist Salome wild entschlossen. Sie willigt ein, fordert dafür aber einen hohen Preis: den Kopf des Propheten.
Luc Bondys zeitlose Inszenierung ist ein Regieklassiker des späten 20. Jahrhunderts: Nach der Premiere bei den Salzburger Festspielen 1992 von der Kritik als „höchst sublimes Familien-Kammerspiel“, das „dieses Werk selbst zum Helden macht“, und mit dem Fazit „Richard Strauss als Psychothriller“ gefeiert, wurde sie später u. a. am Londoner Royal Opera House, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie an der Mailänder Scala gezeigt. Im Jahr 2023 feierte sie an der Volksoper in der szenischen Realisation von Marie-Louise Bischofberger-Bondy ihre Wien-Premiere und wird nun wieder zu erleben sein.
Rekreation der Inszenierung der Salzburger Festspiele 1992 von Luc Bondy
Szenische Einstudierung Marie-Louise Bischofberger-Bondy
Bühnenbild Erich Wonder
Bühnenbild-Erarbeitung Daniela Kerck
Bühnenbild-Erarbeitung Christof Hetzer
Kostüme Susanne Raschig
Choreographie Lucinda Childs
Licht Alexander Koppelmann
Salome wurde bei der Premiere vom Publikum gefeiert. Jetzt sind die ersten Pressestimmen da: "Und der Jubel für alle war beträchtlich", heißt es auch da.