Christian Graf

Der 1978 geborene Niederösterreicher Christian Graf erhielt seine Schauspielausbildung bei Robert Hauer-Riedl und Silvia Steindl (Diplom 2004) und studierte klassischen Gesang bei Erika Mechera.

Seine Engagements führten ihn ans Ensemble Theater Wien (u. a. „Das Fräulein Pollinger", „Der gute Mensch von Sezuan", „Mesalliance, aber wir ficken uns prächtig"), ans Wiener Metropol („Ti Amo"), ans Stadttheater Klagenfurt („Die verzauberten Brüder", „Ghetto“, „Die Dreigroschenoper“, „Familiengeschäfte“), ans Wiener Volkstheater („Der Färber und sein Zwillingsbruder") und ans Theater der Jugend in Wien, wo er von 2004-2016 regelmäßig zu sehen war (u. a. „Ein himmlischer Platz“, „Krabat", „Konrad oder das Kind aus der Konservendose“). Bei den Nestroy-Spielen Schwechat stand er in zahlreichen Hauptrollen auf der Bühne, darunter u. a. als Wendelin in „Höllenangst", als Stegreif in „Nur keck!", als Nebel in „Liebesgeschichten und Heiratssachen“ und als Arthur in „Umsonst“.

Bei Brechts „Die Dreigroschenoper“ im Stadttheater Klagenfurt 2009 traf er zum ersten Mal auf den Regisseur Henry Mason, dem er seit damals verbunden blieb: Er spielte in Neil Bartletts „Charles Dickens' Große Erwartungen", Stronzo, den Fuchs, in „Pinocchio", das Elefantenkind in Drewes/Stiles' Musical „Just so", in Patrick Barlowes „Die 39 Stufen“, den verrückten Hutmacher in „Alice im Wunderland", Antigonus und Autolykos in Shakespeares „Das Wintermärchen“, Bagheera in Kiplings „Das Dschungelbuch“, Engywuck in „Die unendliche Geschichte Teil 1 und 2“, im indischen Nationalepos „Ramayana“, in „Die automatische Prinzessin“, sowie zuletzt die Rivetti-Brüder in „Familiengeschäfte“ von Alan Ayckbourn.

2013 gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen als Flaut/Thisbe in der Shakespeare/Mendelssohn-Version von „Ein Sommernachtstraum“, gefolgt von „Die Komödie der Irrungen“ im Sommer 2015.

An der Volksoper Wien debütierte er im Dezember 2014 in „Der Zauberer von Oz“ als böse Hexe des Westens/Almira Gulch, wofür er 2016 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie „Beste männliche Nebenrolle“ ausgezeichnet wurde.

In der aktuellen Spielzeit ist er wieder in dieser Rolle, sowie als Gastwirt/Gouverneur in „Der Mann von La Mancha“ zu erleben.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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