Maria Happel

wurde im Spessart geboren, war nach Engagements in Köln, Hannover und Bremen von 1991 bis 1999 am Burgtheater engagiert und spielte etwa in Handkes „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ (Regie: Claus Peymann, 1991), Polly Peachum in Brechts/Weills „Die Dreigroschenoper“ (Regie: Karin Henkel, 1996) und in der Uraufführung von Franz Xaver Kroetz’ „Die Eingeborene“ (Regie: Achim Freyer, 1999).

2000 wechselte sie ans Berliner Ensemble und war u.a. in Shakespeares „Richard II.“ (Regie: Claus Peymann), Thomas Bernhards „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ (Regie: Philip Tiedemann) und Brechts „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ (Regie: Heiner Müller) zu sehen.

Seit der Spielzeit 2002/03 gehört Maria Happel wieder zum Ensemble des Wiener Burgtheaters und stand in über 45 Rollen auf der Bühne, darunter Gertrud in Shakespeares „Hamlet“ (Regie: Klaus Maria Brandauer, 2002), Herodias in „Salome“ von Oscar Wilde/Gerhard Rühm (Regie: Dimiter Gotscheff, 2003), die Titelrolle in Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ (Regie: Sebastian Hartmann, 2005), Philostrat/Puck in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ (Regie: Theu Boermans, 2007), Caliban in „Der Sturm“ (Regie: Barbara Frey, 2007) und Véronique Houillé in Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ (Regie: Dieter Giesing, 2008). Seit 2013 verkörpert Maria Happel die Hauptrolle in Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Regie: David Bösch). Derzeit wirkt sie u.a. in Handkes „Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße“, Gogols „Der Revisor“, Goethes „Hermann und Dorothea“, Nestroys „Der Talisman“ und Aischylos’ „Die Orestie“ mit.

Bei den Salzburger Festspielen trat Maria Happel 2001 in Christoph Ransmayrs „Die Unsichtbare“ (Regie: Claus Peymann) auf. 2003 übernahm sie die Regie von Jean Anouilhs „Das Orchester“ am Burgtheater und inszenierte mehrfach bei den Festspielen Reichenau.

Bekannt aus Serien wie Tatort, SOKO Donau und Schnell ermittelt, drehte sie auch mit Margarethe von Trotta „Ich bin die Andere“ (2005) und mit Doris Dörrie „Die Friseuse“ (2010).

1999 wurde Maria Happel mit der Kainz-Medaille und 2003 mit dem NESTROY-Preis als „Beste Schauspielerin“ ausgezeichnet. 2005 wählte der ORF sie zur „Schauspielerin des Jahres“ im Bereich Hörspiel. 2016 wurde sie zur Kammerschauspielerin ernannt.

Ihr Debüt an der Volksoper Wien gab sie 2011/12 als Anhilte in „Die Csárdásfürstin“. In dieser Spielzeit ist sie hier als Rose in der Neuproduktion „Gypsy" zu erleben.

Kommende Vorstellungen

Derzeit keine Vorstellungen

Vergangene Vorstellungen