Michael C. Havlicek

In Wien geboren, studierte Michael C. Havlicek ab 2002 am Konservatorium der Stadt Wien und erwarb sein Diplom 2004 in der Titelrolle des Don Giovanni, gleich darauf folgte sein Debüt als Guglielmo (Così fan tutte) in Innsbruck. Neben seinem Unterricht bei Edith Lienbacher und seit 2008 bei Prof. Gerhard Kahry besuchte er Meisterkurse bei Franz Grundheber und Walter Berry und wird nun seit länger Zeit von Prof. Heidrun Franz Vetter in Berlin künstlerisch begleitet.

Die Rolle des Papageno in Die Zauberflöte führte ihn seit 2006 nach St. Margarethen, St. Pölten und Tokio. 2014 debütierte er in dieser Rolle unter der Leitung von Philippe Jordan an der Opéra Bastille in Paris. 2019 stellte er sich damit am Staatstheater Karlsruhe vor. Weitere Gastspiele führten ihn mit Rollen wie Dr. Falke (Die Fledermaus), Danilo (Die Lustige Witwe), Graf (Le nozze di Figaro) oder Josef (Wiener Blut) nach Deutschland, Frankreich und in die Schweiz.

Sein Debüt an der Volksoper gab er im April 2011 als Gustl in Das Land des Lächelns. Seit der Saison 2012/13 ist er fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien und war hier schon in zahlreichen Rollen wie z. B. als Boni in Die Csárdásdfürstin, als Pappacoda in Eine Nacht in Venedig, Papageno, Marquis d'Obigny und Douphol in La Traviata, Cascada in Die lustige Witwe, Jäger in Rusalka, Toni in Die Zirkusprinzessin, als Pepi in Der Kongress tanzt, Richthofen in Der Bettelstudent, Bobinet Chicard in Pariser Leben, Hermann in Hoffmanns Erzählungen, Paul in Der Opernball sowie als Bestatter in der konzertanten Aufführungsserie von The Gershwin's Porgy and Bess zu erleben.

In der aktuellen Saison ist er als Cascada in der Wiederaufnahme der Lustigen Witwe zu sehen. In der Neuproduktion Der Teufel auf Erden ist er in den Rollen Haderer, Thomas, Nebel und Höllmayer besetzt. Den Gustl spielt er in der Wiederaufnahme von Das Land des Lächelns, in jener des Rigoletto den Marullo. Darüber hinaus steht er wieder als Papageno, Boni und Douphol auf der Bühne der Volksoper und gestaltet einen Wiener Abend der Reihe Heute im Foyer.


* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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