Mirko Roschkowski

Der Tenor Mirko Roschkowski stammt aus Dortmund und studierte Gesang bei Lothar Trawny in Gelsenkirchen. Meisterkurse belegte er u. a. bei Edda Moser, Margreet Honig, Deon van der Walt, Christoph Prégardien und Horst Laubenthal.

Erste Engagements führten Roschkowski nach Detmold und Bremerhaven, danach war er an den Opernhäusern in Düsseldorf/Duisburg und Bonn engagiert.

Seitdem gastierte er u.a. an der Semperoper Dresden, der Staatsoper Unter den Linden und der Komischen Oper in Berlin, der Staatsoper Stuttgart, der Oper Köln, der Oper Leipzig, an den Staatstheatern in Wiesbaden und Nürnberg, an der Oper Metz, am Mannheimer Nationaltheater sowie Mannheimer Mozart Sommer und der Volksoper Wien, der Oper Graz sowie den Seefestspielen Mörbisch.
 
Sein Repertoire umfasst besonders die großen Mozartpartien wie Titus, Mitridate, Idomeneo, Tamino, Belmonte, Don Ottavio, Belfiore und Lucio Silla. Aber auch das französische Fach bildet einen Mittelpunkt seines Schaffens: Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen, Énée in Les Troyens, Benvenuto Cellini, Faust (Gounod), Don José in Carmen, Gerald in Lakme, Nicias in Thais bilden hier sein Kernrepertoire.
Ebenso konnte er als Max in Der Freischütz, Erik in Der fliegende Holländer und Hüon in Oberon, Jephtha, Prinz in Rusalka, Lenski in Eugen Onegin, Prinz in Die Liebe zu den drei Orangen, Boris in Katja Kabanova, Achilles in Iphigenie in Aulis, Alfred in Die Fledermaus oder Barinkay in Der Zigeunerbaron große Erfolge verbuchen.

Auf CD liegen von ihm u. a. Mitschnitte von Glucks Ezio (unter Andreas Stoehr), von Strauß‘ Zigeunerbaron (unter Volker Plangg) und Wiener Blut (unter Alfred Eschwé) vor.

Mit seinem breiten Lied- und Oratorienrepertoire ist er regelmäßig zu Gast u. a. im Concertgebouw Amsterdam, in der Tonhalle Zürich, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Dortmund, der Beethovenhalle Bonn, der Kölner Philharmonie sowie bei den Ludwigsburger Festspielen und dem Rheingau Festival.
 
An der Oper Bonn gab er 2018 sein hochgelobtes Rollendebüt als Lohengrin, in 2019 gefolgt vom Prinzen in Rusalka an der Oper Köln sowie Neuproduktionen von Idomeneo und Titus bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden. Zudem gastierte er u.a. wieder als Tamino in Wien; Konzerte mit Stabat Mater, Elias und der Winterreise rundeten seine Konzerttätigkeit ab. In der Spielzeit 2019/20 folgen Rollendebüts u. a. als Oedipus Rex (Stravinsky), Masaniello in La muette de Portici (Auber; Regie: Peter Konwitschny), Fernand Cortez (Spontini) und als Werther (Massenet).

An der Volksoper Wien debütierte Mirko Roschkowski im Jänner 2010 als Tamino in Die Zauberflöte und sang in weiterer Folge Belmonte in Die Entführung aus dem Serail, René in Madame Pompadour an der Seite von Annette Dasch, Don José in Carmen, Baron Kronthal in Der Wildschütz und Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen.

In der laufenden Spielzeit singt er an unserem Haus wieder den Tamino. Außerdem ist er in der Rolle des Fridolin XXIV, Prinz von Krokodyne in der Neuproduktion König Karotte zu erleben.

* Verwendung der Fotografie (© Thilo Beu) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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