Jürgen Bauer
Jürgen Bauer (*1981 in Eisenstadt) ist ein österreichischer Schriftsteller, Journalist und Dramaturg, der in Wien lebt. Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, Amsterdam und Utrecht und spezialisierte sich hierbei auf Jüdisches Theater. Unter anderem veröffentlichte er das Sachbuch „No Escape: Aspekte des Jüdischen im Theater von Barrie Kosky“.
Seit seinem Debütroman „Das Fenster zur Welt“ (2013) veröffentlichte er mehrere im gesamten deutschsprachigen Raum rezipierte Romane im Wiener Septime Verlag, zuletzt „Portrait“ (2020) und „Styx“ (2024). Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise und wurde u. a. zu Literaturfestivals in New York und Washington eingeladen. Neben seiner literarischen Tätigkeit arbeitet er als Journalist mit Schwerpunkt auf Theater, Tanz und Oper.
Seit 2005 arbeitet er in der Marketingabteilung der Volksoper Wien, seit Beginn der Direktion Lotte de Beer ist er zudem als Content-Dramaturg vor allem für Texte, Veröffentlichungen und die Schnittstelle zwischen künstlerischer Arbeit und Außenkommunikation verantwortlich. Als Stückdramaturg betreute er unter anderem Ein bisschen trallalala sowie die Neueinstudierung von My Fair Lady durch Ruth Brauer-Kvam. In der Spielzeit 2025/26 gestaltet er neue Textfassungen für Der Zarewitsch und Die Fledermaus – Pride Edition.
* Verwendung der Fotografie (© Daniel Schönherr) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien