ERSTER AKT
Der Großfürst führt heimlich eine Dame durch die Räume des Zarewitsch Aljoscha, der sich nur für körperliche Ertüchtigung und Bücher interessiert – Frauen lehnt er strikt ab. Mit seinem Vater, dem Zaren, ist er deswegen zerstritten.
Die Dame vergisst ihre Handtasche. Iwan, der Leiblakai, versteckt sie, um dem Zarewitsch keinen Hinweis auf weibliche Anwesenheit zu geben. Doch plötzlich erscheint Iwans Frau Mascha, die beim Anblick der Tasche eine Affäre vermutet. Iwan kann sie gerade noch beruhigen und hinausschaffen, bevor der Zarewitsch eintritt.
Der Zarewitsch Aljoscha fühlt sich einsam. Der Großfürst zeigt ihm Bilder möglicher Heiratskandidatinnen, doch Aljoscha lehnt ab und begibt sich in einer Kutsche zu einem kleinen Theater am Rande der Stadt. Dort bereitet sich der junge Kautschukoff auf seinen Auftritt vor, als Sonja betritt er schließlich die Bühne. Aljoscha beobachtet Sonja fasziniert und lässt ihr eine Einladung zu einem privaten Treffen zukommen.
Kautschukoff besucht Aljoscha, die beiden nähern sich einander an. Aljoscha berichtet vom Wunsch des Zaren, er möge eine Frau heiraten. Nichts leichter als das! Kautschukoff verwandelt sich in Sonja – die beiden trinken, lachen und beschließen, dem Hof ein Schauspiel zu bieten.
ZWEITER AKT
Mascha entdeckt diesmal einen zurückgelassenen Damenschuh von Sonja und verdächtigt Iwan erneut. Wieder gelingt es ihm, sie zu beruhigen.
Der Großfürst hat von der Affäre erfahren und zeigt sich zufrieden, immerhin ist der Zarewitsch endlich auf den richtigen Geschmack gekommen. Er warnt Aljoscha aber, die Liaison nicht zu ernst zu nehmen und nach einer geeigneten Heiratskandidatin Ausschau zu halten. Aljoscha bereitet sich auf eine Rede vor, die er vor seinem Regiment halten muss, und zieht seine Paradeuniform an.
Während der Rede fordert der Großfürst Sonja auf, den Zarewitsch unter dem Vorwand freizugeben, nur mit seinen Gefühlen gespielt zu haben. Sonja zögert, doch auf Drohung des Großfürsten willigt sie ein. Der Großfürst kündigt das Eintreffen von Prinzessin Miliza an, die der Zar als Braut für seinen Sohn vorgesehen hat. Aljoscha weigert sich, sie zu empfangen.
Plötzlich stürmt Sonja mit Kolleginnen und Kollegen vom Theater herein, um Aljoscha von allen Sorgen abzulenken. Der Großfürst genießt heimlich das Schauspiel, beendet es dann aber mit der Begründung, Sonja habe ihm gestanden, Aljoscha nicht wirklich zu lieben. Sie müsse vom Hof verschwinden. Aljoscha ist entsetzt und erklärt sich bereit, Miliza zu heiraten.
Kautschukoff hält die Lüge nicht länger durch und offenbart schließlich, der Großfürst hätte ihn zur Lüge gezwungen. Aljoscha gesteht Kautschukoff seine Liebe – und umgekehrt.
DRITTER AKT
Aljoscha und Kautschukoff sind nach Italien geflohen und genießen ihre Liebe.
Auch Iwan und Mascha sind gefolgt – beide beginnen Affären. Iwan mit Lina. Mascha mit Bordolo. Als die Affären auffliegen, gibt es zuerst einen großen Ehekrach, doch ihre italienischen Partner zeigen ihnen, wie leicht man Liebe nehmen kann.
Der Großfürst hat Aljoscha und Kautschukoff aufgespürt. Er bittet Kautschukoff erneut, die Beziehung zu beenden, unter den bestehenden Umständen gäbe es keine Zukunft für die beiden. Kautschukoff erkennt, dass der Großfürst recht hat.
Der Großfürst übergibt Aljoscha die Nachricht vom Tod seines Vaters. Aljoscha muss seine Rolle als Zar antreten – und gehorcht.