Anett Fritsch

studierte an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei KS Prof. Jürgen Kurth.
2001 wurde sie mit dem ersten Preis beim Johann Sebastian Bach Wettbewerb Leipzig ausgezeichnet.

2009 bis 2015 gehörte Anett Fritsch dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg an und sang unter anderem Pamina, Blanche (Dialogues des Carmélites), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) und Marie (La fille du régiment).

Anett Fritsch debütierte 2014 als Donna Elvira (Don Giovanni) bei den Salzburger Festspielen. 2015 und 2016 kehrte sie nach Salzburg zurück – diesmal als Gräfin (Le nozze di Figaro). Diese Rolle sang sie auch bereits am Theater an der Wien. An der Bayerischen Staatsoper München debütierte Anett Fritsch als Susanna. Die Übernahme dieser Rolle führte sie auch nach Toulouse.
Das Teatro Real Madrid lud die Künstlerin als Figaro-Gräfin und Marzelline (Fidelio) ein, in Santiago de Chile sang Anett Fritsch die Pamina. In Amsterdam war sie in der Händel-Oper Ariodante in der Partie der Ginevra sowie in Don Giovanni als Donna Elvira zu erleben.
Weitere Produktionen in denen sie mitgewirkt hat, waren außerdem die Salieri-Oper Falstaff am Theater an der Wien, King Arthur unter René Jacobs an der Staatsoper Berlin.

Anett Fritsch gab ihr Debüt an der Mailänder Scala als Donna Elvira, gefolgt von Emma in Fierrabras und Arminda in La finta giardiniera. Sie trat als Marzelline (Fidelio) in Bilbao auf und als Ilia (Idomeneo) am Teatro Real in Madrid.
Große persönliche Erfolge feierte Anett Fritsch mit ihrem Debüt beim Glyndebourne Festival als Almirena in Händels Rinaldo sowie als Merione in Glucks Telemaco am Theater an der Wien.
Äußerst erfolgreich gestaltete sich auch ihr Debüt als Fiordiligi in Così fan tutte am Teatro Real. Die Produktion war mit ebensolchem Erfolg auch am Théâtre de la Monnaie Brüssel zu erleben und hat 2014 bei den Wiener Festwochen gastiert. Eine Europatournee von Le nozze di Figaro, in der sie Cherubino sang, mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs fand großes internationales Echo.

2019/20 kehrte Anett Fritsch als Fiordiligi (Così fan tutte) an die National Oper in Amsterdam und als Pamina an das Teatro Real in Madrid zurück. An der Staatsoper Berlin wurde Purcells King Arthur wiederaufgenommen.
Die Spielzeit 2020/21 führt die Künstlerin als Donna Elvira ans Teatro Real in Madrid und als Almirena (Rinaldo) an die Opéra de Lausanne.

Ihr Debüt an der Volksoper Wien gibt Anett Fritsch als Pamina in Henry Masons Neuproduktion von Mozarts Die Zauberflöte.

* Verwendung der Fotografie (© Katerina Kepka) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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