Astrid Kessler

Astrid Kessler begann ihre Ausbildung an der internationalen Schule Seoul. Nach einem Schauspielkurs an der Oswego State University in New York/USA, studierte sie klassischen Gesang in Nürnberg bei Prof. Elisabeth Kovacs und bei Reiner Goldberg in Berlin. Sie besuchte Kurse bei Wilfried Jochens und Andreas Scholl.
2003 gewann die Sopranistin mit ihrem Barockensemble den ersten Preis des Kammermusikwettbewerbes Nürnberg und gastierte u.a. bei den Tagen Alter Musik Regensburg und der Göttinger Händel Gesellschaft. Als Interpretin moderner Musik war sie zu Gast bei den Tagen Neuer Musik in Nürnberg und Würzburg, sowie beim Festival Musica Polonica Nova in Breslau.

Während des Studiums gestaltete sie Rollen wie Cherubino („Die Hochzeit des Figaro“), Zaide in dem gleichnamigen Singspiel von W. A. Mozart, Dorinda („Orlando“) und Belinda („Dido unnd Aeneas“) und war Mitglied der Pocket Opera Company unter P.B. Wyrsch. Sie gastierte bei den Festwochen Herrenhausen in Hannover, beim Tollwood Festival München, am Stadttheater Fürth, am Landestheater Bregenz, sowie am Pfalztheater Kaiserslautern, u.a. als Erste Dame („Die Zauberflöte“), Fiordiligi („Così fan tutte“) und Titania („The Fairy Queen“).

Astrid Kessler konzertiert deutschlandweit mit renommierten Orchestern, wie dem Göttinger Symphonie Orchester, den Nürnberger und den Thüringer Symphonikern, sowie dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder und der Staatskapelle Halle. Sie trat in der Philharmonie Berlin, dem Herkules Saal München, bei den Merseburger Orgeltagen und beim Festival Sakraler Musik Nizza auf.

2010 war Astrid Kessler Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang, beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach/Wörthersee, sowie beim Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Ebenfalls 2010 ist ihre erste CD mit Liedern beim Label telos music records erschienen.

In der Spielzeit 2011/12 war Astrid Kessler u.a. als Donna Elvira („Don Giovanni“) und Angele Didier („Der Graf von Luxemburg“) am Theater Osnabrück zu sehen. Seit 2012/13 ist die Sopranistin Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim, wo sie u.a. als Erste Dame, Pamina („Die Zauberflöte“), Liú („Turandot“), Gretchen in Schumanns „Faust“- Szenen und Governess in Brittens „The Turn of the Screw“ zu sehen war.

An der Volksoper Wien gab Astrid Kessler in der Saison 2013/14 ihr Hausdebüt als Gräfin Mariza in der gleichnamigen Operette von Emmerich Kálmán. In der aktuellen Spielzeit ist sie hier als Fedora in der Neuproduktion „Die Zirkusprinzessin" und in der Titelrolle der Neuproduktion „La Wally" zu erleben.

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Copyright Foto: Ulrich Hartmann
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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