Rebecca Nelsen

Nach Abschluss ihres Studiums mit einem Fulbright Stipendium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien begann die texanische Sopranistin ihre Karriere an der Neuen Oper Wien. 2013 kehrte sie dorthin zurück, um die Rolle der Eva für die Uraufführung und CD Aufnahme von Peter Eötvös’ Oper „Lilith – Paradise Reloaded“ zu kreieren. Vorstellungen von „Lilith“ führten sie nach Wien und an den Palast der Künste in Budapest.

Im Jahr 2013 gab die Künstlerin ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in der Partie der Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“, eine Live TV-Produktion, die inzwischen bei Arthaus auf DVD erschienen ist. Mit der Sopranpartie in „Carmina Burana“ erlebte sie im selben Jahr noch ein weiteres Debüt mit dem Cleveland Orchestra.

Sie gab zusätzlich auch ihr gefeiertes französisches Debüt mit ihrer Paraderolle der Fiorilla in Rossinis „Il Turco in Italia“ in Nantes und Angers.

Im November 2014 trat Rebecca Nelsen in einem außergewöhnlichen Konzert im Maison de Radio France in Paris gemeinsam mit Peter Eötvös, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Ensemble Intercontemporain auf.

Weitere Auftritte führten sie u. a. zum Glyndebourne Festival, an die Oper Perm, an die Malmö Opera, die Semperoper Dresden und an die Opéra de Monte Carlo. 

An der Volksoper Wien gab Rebecca Nelsen in der Spielzeit 2008/09 ihr Debüt als Julia de Weert in „Der Vetter aus Dingsda“ und stand seither u. a. als Rosina in „Der Barbier von Sevilla“, Adele in „Die Fledermaus“, Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Lauretta in „Gianni Schicchi“, Violetta Valery in „La Traviata“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Despina in „Così fan tutte“, Corilla in „Viva la Mamma“, Marzelline in „Fidelio“, Laura in „Der Bettelstudent“, Annina Giró in der Uraufführung „Vivaldi - Die fünfte Jahreszeit“ und in der konzertanten Aufführung von „Kismet“ als Marsinah auf der Bühne.

In der Saison 2017/18 war Rebecca Nelsen als Marilyn in der Europäischen Erstaufführung von „Marilyn Forever“ im Kasino am Schwarzenbergplatz zu erleben.

In der akutellen Spielzeit ist sie an der Volksoper wieder als Violetta, Pamina, Adele, Gretel und Lauretta zu erleben und erstmals als Antonia in „Hoffmanns Erzählungen“. Sie singt die Clara in der konzertanten Aufführungsserie von George Gershwins „Porgy and Bess“ und ist Eurydike der Wiederaufnahme von Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ und wirkt außerdem in den Konzerten „Operetten-Melange“ mit.

www.rebeccanelsen.eu

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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