Rebecca Nelsen

Nach Abschluss ihres Studiums mit einem Fulbright Stipendium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien begann die texanische Sopranistin ihre Karriere an der Neuen Oper Wien. 2013 kehrte sie dorthin zurück, um die Rolle der Eva für die Uraufführung und CD Aufnahme von Peter Eötvös’ Oper „Lilith – Paradise Reloaded“ zu kreieren. Vorstellungen von „Lilith“ führten sie nach Wien und an den Palast der Künste in Budapest.

Im Jahr 2013 gab die Künstlerin ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in der Partie der Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“, eine Live TV-Produktion, die inzwischen bei Arthaus auf DVD erschienen ist. Mit der Sopranpartie in „Carmina Burana“ erlebte sie im selben Jahr noch ein weiteres Debüt mit dem Cleveland Orchestra.

Sie gab zusätzlich auch ihr gefeiertes französisches Debüt mit ihrer Paraderolle der Fiorilla in Rossinis „Il Turco in Italia“ in Nantes und Angers.

Im November 2014 trat Rebecca Nelsen in einem außergewöhnlichen Konzert im Maison de Radio France in Paris gemeinsam mit Peter Eötvös, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Ensemble Intercontemporain auf.

2015/ 2016 gab Rebecca Nelsen ihr Debüt beim Glyndebourne Festival, wo sie als Blondchen in der Tourneeproduktion von Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ zu sehen war. Neujahrskonzerte mit dem Tonkünstler Orchester führten sie in den Musikverein und andere Städte in ganz Österreich.

Nach ihrem Debüt an der Oper Perm im Juni 2016 in der Rolle der Violetta in Robert Wilsons Produktion von „La Traviata“, unter Leitung von Teodor Currentzis, begann Rebecca Nelsen auch die Saison 2016/ 2017 mit Vorstellungen ebendieser Rolle an der Volksoper. Im November des Jahres folgte ein weiteres Debüt, diesmal an der Malmö Opera und als Susanna in der Produktion von Mozarts „Le Nozze di Figaro“ unter der Regie von Peter Stein.

In der Rolle der Adele ist sie in dieser Spielzeit auch erneut an der Semperoper zu erleben. Im November stand sie zuletzt gemeinsam mit Maestro Yutaka Sado und dem Tonkünstler Orchester für Beethovens 9. Symphonie auf der Bühne. 2019 folgt ihr Debüt an der Opera de Monte Carlo.

An der Volksoper Wien gab Rebecca Nelsen in der Spielzeit 2008/09 ihr Debüt als Julia de Weert in „Der Vetter aus Dingsda“ und stand seither u. a. als Violetta Valery in „La Traviata“, Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Lauretta in „Gianni Schicchi“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Despina in „Così fan tutte“, Corilla in „Viva la Mamma“, Marzelline in „Fidelio“, Laura in „Der Bettelstudent“ und in der konzertanten Aufführung von „Kismet“ als Marsinah auf der Bühne.

In der aktuellen Saison singt sie hier erstmals Rosina in der Wiederaufnahme von „Der Barbier von Sevilla“ und Annina Giró in der Uraufführung „Vivaldi - Die fünfte Jahreszeit“ und übernimmt erneut die Rollen der Pamina, Adele, Violetta Valery und Laura.

www.rebeccanelsen.eu

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

Kommende Vorstellungen