KSch Marianne Nentwich

Die beliebte Schauspielerin ist seit 1965 ständiges Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt und blickt auf eine reichhaltige künstlerische Tätigkeit zurück. 1968 war sie die Christine in Schnitzlers "Liebelei" mit Michael Heltau als Fritz. 1970 spielte sie Lessings Emilia Galotti in der legendären letzten Inszenierung Fritz Kortners an der Seite von Klaus Maria Brandauer. 1976 erhielt sie für die Rolle der Helene in Hugo von Hofmannsthals "Der Schwierige" die Auszeichnung Goldener Rathausmann. 1978 war sie die Stella in Goethes gleichnamigem Trauerspiel, 1979 die Erna in Horváths "Kasimir und Karoline" und 1986 die Olga in Tschechows "Drei Schwestern". 1990 spielte sie mit großem Erfolg die Lea in Judith Herzbergs "Leas Hochzeit".

2014 feierte sie mit der Rolle der Madame Schleyer in Nestroys "Der Zerrissene" ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum und wurde zur Doyenne des Theaters in der Josefstadt ernannt.

Bei den Salzburger Fest­spielen spielte sie von 1983 bis 1988 die Guten Werke in "Jedermann".

Marianne Nentwich wirkte in mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter "Fräulein Else" (1974), Axel Cortis Dokumentarspielfilm "Ein junger Mann aus dem Innviertel" (1973), "Kottan ermittelt" (1978), "Ringstraßenpalais" (1981), "Schlosshotel Orth" (1996–2003) und in allen vier Teilen von Franz Antels "Der Bockerer".

Ihr Hausdebüt gibt die Künstlerin als Mrs. Higgins in "My Fair Lady".

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