Marie-Christiane Nishimwe

Die aus Ruanda stammende Sopranistin Marie-Christiane Nishimwe hat ihre frühe Kindheit in Kigali verbracht und ist in Luxemburg aufgewachsen.
Ihre Leidenschaft für die Bühnenwelt entdeckt sie am Conservatoire du Nord (LU), wo sie zunächst die Fächer Chorschule, Sologesang und Sprechtechnik in Französisch, Italienisch, Deutsch belegt. 2010 verschlägt es sie nach Wien, wo sie am Konservatorium in Gesang-Tanz-Schauspiel mit Auszeichnung diplomiert und sich anschließend in Operngesang weiterbildet.

Erste solistische Erfahrungen macht die Künstlerin schon früh in Hans Krásas Oper Brundibár (Philharmonie Luxemburg – Regie: Markus Kupferblum). Später folgen Hauptrollen in diversen Uraufführungen: die Oper Ujamaa Paradise (Musiktheatertage Wien, Regie: Thomas Desi), die One-Woman-Shows Klingende Liebe und Mama singt Geschenke (Dschungel Wien – Regie: Stephan Rabl), das Musiktanztheater BlanContact (Mierscher Kulturhaus, Grand Théâtre Luxemburg, TuFa Trier, Saarländisches Staatstheater), sowie konzertante Aufführungen in Klassikern wie Honeggers Le Roi David, Rossinis Petite Messe Solennelle, Haydns Schöpfung, Mozarts Große Messe in c-Moll und Krönungsmesse, Brahms' Deutsches Requiem, Bachs Oratorien, Pergolesis Stabat Mater, Carl Orffs Carmina Burana, oder Faurés Requiem. Im Burgtheater Wien singt die Sopranistin in Hans Henny Jahnns Die Krönung Richards III (Regie: Frank Castorf) und in Sophocles’ Antigone (Regie: Jette Steckel). Später ist sie in Robert Borgmanns Inszenierung paradies fluten im Akademietheater Wien zu hören, sowie in Ela Baumanns Musiktanztheater A, B, Zeh und singt die Titelpartie Lollo (Komposition: Elisabeth Naske), eine Koproduktion des Zoom Kindermuseum Wien, Oper Köln und Bregenzer Festspiele. Zuletzt performte Marie-Christiane Nishimwe in Uraufführungen für die Jeunesse Wien (Konzerthaus, Musikverein, Mozarthaus) und war mit eigenen Texten in der Elbphilharmonie Hamburg unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger zu hören. Während der Saison 2018/19 gastierte sie außerdem als Sängerin im Münchener Residenztheater.
Ihre Leidenschaft für das Kunstlied lebt sie regelmäßig in kammermusikalischen Liederabenden aus.

Ihr Debüt an der Volksoper Wien gibt Marie-Christiane Niehimwe als Elinor Foster in Lady in the Dark.

Verwendung der Fotografie (© Elisabeth Andrawis) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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